Band: Crow7
Titel: Symphony of Souls
Label: SAOL / H’Art / CMM GMBH
VÖ: 2012
Genre: Progressive/Power Metal
Bewertung: 3/5
Written by: Robert

Crow7 dieser Name als auch das Artwork des neuesten Albums klingt sehr verdächtig nach Gothic Metal/Rock. Auch bei der Betrachtung der Bandfotos könnte man blind die Band in dieses Genre einstufen. Berechtig? In gewissen Zügen ja, braucht man dann es noch? Ja und das steht außer Frage. Die Vermischung sehr traditioneller Hard Rock Klänge mit leicht symphonischen, als auch stärkeren Gothic Zügen kommt dabei sehr gut zur Geltung. Besonders erwähnenswert wäre hier der sehr starke Einschlag aus dem Bonfire Lager. Nicht unbegründet, denn außer dem rhythmisch ähnlichen Gang klingt auch der Frontmann etwas an Claus Lessmann. Kann man so eine Mischung ertragen? Ja kann man und das äußerst locker. Während viele andere Kollegen sehr stark eben in eine Richtung tendieren, präsentieren uns unsere Nachbarn ein sehr gut vermischtes Konzept das man als erstens sehr facettenreich erachten kann, aber auch an Ideenreichtum mangelt es der Truppe zu keinem Zeitpunkt. Schwerster Gang ist wohl immer der Beitrag seitens der Keyboard, Synthy und Bombast Ansätze, diese kommen halt sehr oft zu lasch, zu kitschig oder eben zu armselig rüber. Nicht so bei Crwo7 hierbei hat man ein gutes Händchen, wenn man auch an gewissen Ecken der Songs etwas lascher rüber kommt. Im gesamten gesehen serviert uns der Trupp eine gut ausgegorene Mischung eben und auch die Ergänzungen, als auch Erweiterungen kann man als durchaus gelungen benennen.

Energiereicher Marschtakt wird quer durchs Album geboten und das mit sehr starken Dunkelschwaden die mal mehr, mal weniger stärker aufziehen. Allessamt muss man sich wirklich tief vor der klanglichen Leistung der Mannschaft verneigen. Erfrischender Rockklang, mit starken Soundspielereien die man sehr versiert und leichter aufnehmbar in Szene gesetzt hat. Sicherlich fehlt es an gewissen Stellen etwas an zündenden Fragmenten, doch im Großen und Ganzen kann man diese Schachstellen sicherlich bis zum nächsten Langstreich ausbügeln.

Fazit: Sehr gutes Michrockalbum das hierbei nicht nur für traditionelle Rockfans ist. Nein auch Melodic Metaller, als auch Gothic Rockfans können durchaus mit dem Material etwas anfangen. Besonders die Bonfire Fans dürften hierbei was erfrischend, neues für ihr Album haben.

Tracklist:

01. Symphony Of Souls 6:44
02. Street Of Slaver 5:23
03. Shiva Sigh 6:05
04. The Guide 6:47
05. Kingdom Of Calm 5:21
06. Spawn Of Evil 4:39
07. Dirty Lies 5:11
08. Virtual Reality 4:48
09. Great Spirit 5:22
10. Winter Breeze 4:40
11. Breed Of Crime 3:53
12. Ocean Of Fire 5:21
13. Winner Of The Quest 4:29
14. The Final Ride 5:32
15. Where Do We Go Now 5:10

Besetzung:

Corbin Eved (voc & guit)
Seth Aban (guit)
Gideon Vanth (bass & screams)
Janus Mantus (drums)

Internet:

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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