Band: Crystallion
Titel: A Dark Enchanted Crystal Night
Label: STF Records
VÖ: 2006
Genre: Heavy/Power Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Crystallion werkeln ja schon seit geraumer Zeit im Untergrund. Die Zeit war einfach Reif um die Vorliebe der Jungs auf Cd zu bannen. Mit dem festen Line Up das aus Thomas Strübler (voc), Patrick Juhász (guit), Florian Ramsauer (guit), Stefan Gimpl (bass), Manuel Schallinger (keys) und Martin Herzinger (drums) besteht bilden sie eine recht gut eingespielte Einheit. Live Termine wurden in der Vergangenheit bestens über die Bühne gebracht und man bestach mit sehr guter Resonanz in der Fachpresse.

Mit dem Output „A Dark Enchanted Crystal Night“ haben die Herrschaften ihre Vorliebe für Bombastische Klänge veröffentlicht. Der Hintergrund bei dieser Scheibe handelt von der Geschichte der Tempelritter aus der Zeit der Kreuzzüge. Ob das nun Up to date ist, da es schon einige Bands aus dem Genre Epic Power Metal sich zur Aufgabe gesetzt haben die Templer bzw. das mystische über diesen Orden zu vertonen ist mir persönlich POWIDL. Man muss nicht immer das machen was Up to Date ist. Crystallion bestechen mit solider Arbeit und der Liebe zu schönen Melodien. Nach dem epischen Intro „A Dark Enchanted Crystal Night“ brettern die Jungs ordentlich mit „Guardians of the Sunrise“ gleich los. Eine schöne Power Metal Nummer mit schnellen Rhythmen. Thomas Strübler ist ja schon fast omnipräsent nicht nur das er bei Fallen Angel und Rock Circus das Mikro übernommen hat, nein auch bei dieser Formation fungiert er als Shouter. Thomas ist ein erstklasse Shouter der in der Metal Szene schon für viel Furore sorgen konnte. So besticht auch dieses Album mit einem schönen klaren Gesang. Weiter geht es mit dem Song „Visions“ schöne bretterharte Riffs zaubern uns die Gitarrenhexer Patrick Juhász (guit) und Florian Ramsauer (guit). Verfeinert wird der ganze Sound von den Keyboardklängen von Manuel Schallinger. Was mir vor allem gut gefällt ist die Ausgewogenheit der Synthesizerklänge. Track Nummer 5 nennt sich „Eternia“ und beginnt mit einem schönen ruhigen Klavierpart. Lange beschaulich bleibt aber auch dieser Kracher nicht und brettert dann schneller aus den Boxen. Generell ist dies eine sehr farbenfreudige Nummer. Wobei die Gitarren Riffs bei allen Songs sehr bombastisch und kräftig ausgefallen sind. „Crystal Clear“ startet von Beginn an ohne Kompromisse durch, irgendwie erinnert mich diese Nummer immer an Sonata Arctica bzw. wegen Thomas Stimme an Heavenly. Dennoch setzen sich die Eigenen Akzente bei dieser Nummer durch, will einfach nur heißen dass sie an genannte Bands erinnert. Weiter geht es mit „Tears in the Rain“ etwas rockender und gallopierender brennt sich dieses Stück in meinen Gehörgang.

„Dragonheart“ beginn schon fasst wie eine Ballade, aber weit gefehlt auch dieser Epic Knaller kracht im Anschluss wieder amtlich aus den Boxen und lässt keine Verschnaufpause zu. Fröhlich und fasst schon an Freedom Call oder Edguy erinnert nun „Burning Bridges“. Diese Nummer fällt auch wohl dem Shouter einfach, da es sehr stark an seine erste Band erinnert bei denen er die Vocals beigesteuert hat. Den Abschluss der sehr gut ausgefallen Scheiblette macht „The Final Revelation“. Klasse Song mit einer sehr langen Spielzeit auf der man sich Zeit lässt um alles auszukosten. Teutonic Gitarren Riffs und Melodieklänge aus der Epic Ecke vor allem aber die Duett Gesänge zwischen den Charakteren Michael und Luzifer die sich Thomas mit D.C.Crow (Medusa’s Child/Sundean) teilt machen diesen Track zu einer Epic Opera Nummer. Alles in allem ist dieses Album mehr als gut ausgefallen. Die Musiker bestechen mit viel Professionalität und dies wirkt sich deutlich im produzierten Album aus. Rhapsody of Fire können getrost einpacken Crystallion werden sie von ihrem hohen Ross stoßen. Dieses Bombastglanzstück lege ich jenen ans Herz die auf Power/Epic Metal im großen Stil stehen.

Tracklist:

01. A Dark Enchanted Crystal Night (00:55)
02. Guardians of the Sunrise (05:15)
03. Visions (08:05)
04. Eternia (06:42)
05. Crystal Clear (06:14)
06. Tears in the Rain (06:59)
07. Dragonheart (08:20)
08. Burning Bridges (06:46)
09. The Final Revelation (09:30)

Besetzung:

Thomas Strübler (voc)
Patrick Juhasz (guit)
Manuel Schallinger (keys)
Stefan Gimpl (bass
Martin Herzinger (drums)

Internet:

Crystallion Website

Crystallion @ Facebook

Crystallion @ MySpace

Share.

About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

Comments are closed.

Diese Website nutzt Cookies. Bitte beachten Sie unsere Datenschutz-Erklärung

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close