Band: Daydream IX
Titel: The Grand Disguise
Label: Power Prog
VÖ: 2014
Genre: Progressive Metal
Bewertung: 4.5/5
Written by: Lex

Von DAYDREAM IX werden mit “The Grand Disguise” glutenfreie Cerealien in die mit Schnörkeln ornamentierten silbergoldenen Tröge aller technisch verwöhnten Hausschweine gefüllt, die sich im progressiv metallischen Stall von Bands wie SYMPHONY X und dergleichen zuhause fühlen.

Diese kommen nicht nur im progressiven, sondern auch im metallischen Sinne auf ihre Kosten. Will sagen: Dem reichlichen technisch-melodischen Gefrickel fehlt es nicht an dem notwendigen Ausmaß eiserner Riffpower. Erst mit dem fünften Track „The Age Of Sadness“ packen die Newcomer die Dream Theater-Balladen-Muschi aus und zeigen, dass sie auch sanfte Töne anschlagen können. Vorher gibt es hochtechnischen melodischen Heavy Metal mit reichlich Tempo, aber auch Melodien. Danach wird der Metal-Schalter wieder angezogen, bis man dem Hörer mit der Ballade „Alone“ wieder eine Pause gönnt. Der braucht nämlich einen frischen Geist, um den fast 24-minütigen Titelsong einigermaßen verdauen zu können, mit dem die Neuen im Gebüsch von DREAM THEATER und anderen altgedienten Konsorten einen kräftigen Schuss Harn hinterlassen – denn diese südamerikanischen Züchtungen verstehen die Kunst, über diesen Zeitraum die Aufmerksamkeit des Hörers gefangen zu nehmen. Diese abschließende Leistung ist einen fetten Extrapunkt wert, nicht zuletzt da der letzte Song etwa ein Viertel der Gesamtspielzeit bestreitet.

Tracklist:

01. Keeping the Dream Alive
02. Like Darkness Rules the Night
03. Watch Me Rise
04. The Guts of Hell
05. The Age of Sadness
06. Wings of Destruction
07. About Life and Its Ending
08. Phoenix
09. Zero Days
10. Alone
11. The Grand Disguise

Besetzung:

Tiago Masseti (Vocals, Guitars)
Marcelo Pereira (Guitars)
Tomás Gonzaga (Bass)
Bruno Giordano (Drums)

Internet:

Daydream IX @ Facebook

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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