Deathless Legacy – Rituals Of Black Magic

Written by Lex J.Oven. Posted in CD-Berichte, D

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Published on Januar 10, 2018 with No Comments

Deathless Legacy – Rituals Of Black Magic

Band: Deathless Legacy
Titel: Rituals Of Black Magic
Label: Scarlet Records
VÖ: 19.01. 2018
Genre: Horror/Heavy Metal
Bewertung: 3/5
Written by: Lex

deathless-legacy-rituals-of-black-magic-album-artworkDie Italiener, die mit „Rituals Of Black Magic“ ihr mittlerweile viertes Album vorlegen, sind ganz klar eine sehr visuell orientierte Band. Der interessierte Hörer wird auf YouTube problemlos fündig, was aufwändig gestaltete Musikvideos und theatralisch in Szene gesetzte Horror-Liveshows betrifft.

Die Musik dagegen kann zumindest auf vorliegendem Release – für sich alleine stehend – nur bedingt fesseln. Zunächst klingt „Rituals…“ recht imposant, als würden sich Nightwish und Cradle Of Filth auf dem Territorium des klassischen Heavy Metals bekriegen: Horroratmosphäre mit etwas okkultem Pomp eben, aber mit eher traditionsbehaftetem Songwriting. Frontfrau Steva passt mit ihrem melodischen und doch unheilvollen Gesang, der an den richtigen Stellen aggressive und dreckige Akzente setzt, wirklich wie die Faust aufs Auge.

Leider laufen sich sämtliche Songs ab einem bestimmten Punkt tot beziehungsweise verlieren sich, ohne zum Punkt zu kommen. Es hilft nichts: Zum aktuellen Zeitpunkt ihrer Karriere sind die Songs auf rein akustischer Ebene nicht interessant genug. Live, wo Steva und zwei „Performerinnen“ sich mit Kunstblut zuschütten, sieht das ganze natürlich interessanter aus…

Tracklist:

01. The Grimoire
02. Rituals Of Black Magic
03. Abyss
04. Vigor Mortis
05. Bloodbath
06. I Summon The Spirits
07. Homunculus
08. Ars Goetia
09. Hex
10. Read the Bones
11. Litch
12. Haruspex

Besetzung:

Steva (Vocals)
Frater Orion (The Necromancer) (Drums)
Sgt. Bones (Guitar)
C-AG1318 (The Cyborg) (Bass & Vocals)
Alex van Eden (Alessio Lucatti) (Keyboard)

Internet:

Deathless Legacy @ Facebook

About Lex J.Oven

Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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