Band: Desolate Shrine
Titel: The Heart Of The Netherworld
Label: Dark Descent Records
VÖ: 2015
Genre: Dark Misanthropic Death Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Lex

Aus Helsinki erreicht mich der neue Opus der Misanthropendeather DESOLATE SHRINE. Die bestehen aus L.L., der gleich alle Instrumente einspielt. Recht so, je weniger Menschen in einer Band spielen, umso besser. An der Grunzelfront andererseits sind gleich zwei Typen am Werke, die auf die Kürzel M.T. und R.S. hören. Gut, vielleicht sind das auch gar keine Menschen, sondern von L.L. beschworene Dämonen?
Ist ok, ich stell die lahmen 08/15-Scherze eh schon wieder ein und fange stattdessen mit meiner Lob-Kanonade an, denn diese mir unbekannten Helsinki Menschenhasser haben mit „The Heart Of The Netherworld“ ein verdammt gutes atmosphärisches Blackened Death Metal Album geschaffen. Da ist sie, diese gewisse Kälte, für die mindestens 90% aller Old School Blackies im norwegischen Wald Yoga machen und sich dabei selber vor der YouTube-Kamera einen blasen würden.

Desolate Shrine bieten natürlich kein Easy Listening. Bevor sich einer der überlangen teerschwarzen Songs eventuell in die Hirnrinden fräst wird es sicher einige Durchläufe brauchen. Falls das überhaupt passiert. Dennoch ist das Album keinesfalls anstrengend oder gar langweilig anzuhören; Im Gegenteil ist es so, dass auf „The Heart Of The Netherworld“ jede Menge passiert. Es ist nur nicht catchy, nichts zum Bangen, nichts zum Faust raufrecken oder sonst so Partyspäße. Das ist definitiv ein Album das ohne Hektik, konzentriert und laut angehört werden will, und zwar in seiner ganzen Länge. Wer dazu bereit ist, bekommt Atmosphäre wie auf alten Burzum-Alben, nur ohne die Langeweile.

Tracklist:

01. Intro
02. Black Fires Of God
03. Desolate Shrine
04. Death
05. We Dawn Anew
06. Leviathan
07. Heart Of The Netherlands

Besetzung:

L.L. (All instruments)
M.T. (Vocals)
R.S. (Vocals)

Internet:

Desolate Shrine @ Facebook

Desolate Shrine @ Bandcamp

Share.

About Author

Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

Comments are closed.

Diese Website nutzt Cookies. Bitte beachten Sie unsere Datenschutz-Erklärung

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close