DIAMANTE – Coming In Hot

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Band: DIAMANTE
Titel: Coming In Hot
Label: Eleven Seven Music
VÖ: 15/06/2018
Genre: Modern Rock
Bewertung: 2.5/5
Written by: Robert

Wie kommt der Rezensent auf DIAMANTE, nun normalerweise auf einen Aufruf eines Labels eine Rezension zu verfassen! Normalerweise, wenngleich sich diese Band in unserem Redaktionsloft tummelte, jedoch niemand diesem Album richtig Beachtung schenkte. Meine Wenigkeit kam auch nur auf diese Band, weil es eine Diskussion mit der Lebensgefährtin gab, welche das Duett mit der Band Bad Wolves toll fand, die Stimme der Sängerin mit ihrem eigenen Projekt weniger berauschend. Zwangsläufig eine Spurensuche, wo der Leser längst jetzt weiß um was es hier geht. Ist das komplette Album ein stimmlicher Durchhänger?

Doch zuerst zur Band selbst. Diamante Azzura ehemals eine Blondine und nunmehr zur Schlumpfine mutiert ist die Namensgeberin dieser rotzfrechen Rockband. Rebellisch sollte das klingen, was die Band seit ihrer Gründung macht. Vom rhythmischen Standpunkt aus gesehen wirken viele Rockvibes dem nichts auszusetzend genauso. Deutlich schwieriger wird es für die Band sich gegenüber anderen Lady fronted Bands abzusetzen. Aufgrund der Vielzahl der schallenden Vibes die immer bekannter vorkommen, ist es der Bandtruppe um Mrs. Azzura nicht vergönnt sich gegenüber diesen abzusetzen. Vieles klingt nach einer merklich traditionelleren Linie von Bands wie Avril Lavigne. Dem Mainstream zum Trotz muss der Rezensent sagen, Avril hat eine deutliche bessere Stimme. Die Krux liegt am Dauerfeuer der Rockröhre von Diamante Azzura, denn das Organ wirkt beim Dauerhören dermaßen Nervtötend, sodass es schon weh tut.

Die Rhythmusfraktion hätte viele gute Ansätze und ist zielstrebig bemüht dem Hörer einzuheizen. Keine Frage, dass die Sängerin gewiss dasselbe versucht. Scheitert dennoch am kompletten können. Besonders bei den rotzfrechen Shouts dröhnt und wummert es bei den Trommelfellen, sodass man zweifelhaft den Kopf schüttelt. Ob es gegenwärtig mit gemäßigter schallenden Organ besser rüber kommen würde? Eine Frage, die ich hier nicht beantworten kann.

Die ermächtigenden Tracks auf diesem Album sind mit einem starken Punch versehen und das unterstreicht abermals. Alles steht und fällt mit dem Sänger der Band. Wenngleich die Frontqualitäten gewiss einen Reiz bei der Männerwelt haben, so ist das Organ demgegenüber sehr hinterherhinkend.

Fazit: Die musikalische Arbeit der Band ist ausgezeichnet für den jungen Rockfan, der muss sich im Kontrast dazu mit dem Nerv tötenden Organ der Sängerin abmühen.

Tracklist

01. Coming in Hot
02. Sound of Us
03. Had Enough
04. Fight Like a Girl (F.L.A.G.)
05. I’m Sorry
06. Haunted
07. Sleepwalking

08. Bulletproof
09. Kind of Love
10. Black Heart
11. Crazy on You
12. Definitely Not in Love
13. War Cry
14. Lo Siento

Besetzung

Zach Bilson (bass)
Max D ‘Anda (drums)
Bryan de Leon (guit & keys)
Diamante Azzura Bovelli (voc)
Waylon Recto (guit)

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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