Band: Dirty Rockers
Titel: From Hell
Label: 7hard
VÖ: 2014
Genre: Hard Rock
Bewertung: 3/5
Written by: Lex

Die Dirty Rockers aus dem Pasta-Land sollen ja laut Promoinfo vor alllem live eine coole Show abliefern. Das hat man zuerst im Rahmen einer Coverband betrieben, bis man irgendwann angefangen hat eigenes Material zu schreiben. Solches wurde zum ersten Mal 2009 auf dem Debut „Rock n´Roll Monsters“, und nun schlappe 5 Jahre später ein zweites Mal mit „From Hell“ auf die Welt losgelassen.

Das aus der Hölle geschickte Zweitwerk beginnt stark mit dem sehr guten Opener „To Rock Is Evil“, dessen Refrain sich sehr schnell ins Hirn frisst. Ein cooler Hardrocker im mittleren Tempo, rotztrocken & mit coolem Groove gespielt; die Vocals haben ein bißchen was von James Hetfield und Dave Mustaine. Textlich wird sich den Problemen des Rockerdaseins gewidmet, von wegen in die Hölle kommen et cetera et cetera… Ihr wisst Bescheid beziehungsweise brennt eh alle schon täglich irgendwo auf einem Grillspieß.

Der Opener ist leider ganz klar schon der stärkste Song der Langrille, der sich als einziger nach Löschung aus dem Kurzzeitgedächtnis in die Langzeiterinnerungen einzunisten vermag. Alle anderen Tracks sind zwar cool, lassen live sicher die Meute mitmachen und mitgröhlen, entpuppen sich aber unter dem Kopfhörer schnell als guter Durchschnitt, dem das letzte Etwas noch irgendwie abgeht. Mat LaParterres Vocals könnten zudem etwas Varianz vertragen – auf Dauer und gerade gegen Ende des Albums ist das streckenweise gepresste Gegröhle etwas ermüdend. Dass der Mann nicht unbedingt darauf angewiesen ist, seine Gurgel ständig so zu malträtieren, beweist er in dem ruhigeren, recht gelungenen Track „Gone“
Für eingängigen Hardrock mit ähnlicher textlicher Ausrichtung greife ich dann doch eher auf alte Twisted Sister-Classics zurück.

Abgesehen vom Opener des Albums empfiehlt sich noch „In Justice Of Rock´n Roll“, „R.I.P.“ (coole, extremere Megadeth-Vocals in der Strophe) und das bereits erwähnte (balladige) „Gone“.

Tracklist:

01. To Rock Is Evil
02. The Book Of Death
03. R. I.P. (Rot In Peace)
04. Gone
05. In Justice of Rock’n’Roll
06. Ashes In The Wind
07. Magic Violence
08. Suck My Soul
09. We Saved Rock’n’Roll

Besetzung:

Mat LaParterre (Vocals)
Jaques LaCroix (Guitar)
Jimmy Sorgane (Guitar)
Eddie Capezzolo (Bass, Back Vocals)
Jimmy „The Hats“ (Drums)

Internet:

Dirty Rockers Website

Dirty Rockers @ Facebook

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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