Band: Disorder
Titel: Pure Hatred
Label: Selfreleased
VÖ: 2014
Genre: Death Metal
Bewertung: 2,5/5
Written by: Robert

Zwar schon vierzehn Jahre im Geschehen, servieren die polnischen Deather uns mit „Pure Hatred“ aber erst das zweite Lebenszeichen in ihrer Karriere. Zwischen dem Vorgänger und diesem Album sind auch schon 8 Jahre wieder vergangen. Das Trio baut zwar sicherlich auf den Death Metal Wurzeln, allerdings hat man das Programm mit leichten Crust, wie auch Grind Partitionen angereichert. Darüber streut man noch ein infernales Blast-Beat Gewummer. Selbiges ist aber nicht unbedingt das Gelbe vom Ei, denn zu klinisch und mit wenig Druck wird dies eingesetzt. Die Grundtechnik ist somit für die etwas rüdere Fraktion dieses Genres, denn vor Verschönerungen zögern die Jungs aus Strzegom. Als Unterwanderung legt man an und ab kurze Solieinhalte ein. Die gediegene Beigabe an thrashigen, wie auch Groove orientierten Attacken darf dabei nicht fehlen und diese werden sehr gelungen eingebaut. Merklich baut die Formation auf einen sehr straighten Sound und unbeirrt attackiert man mit einem sadistischen Grinsen den Hörer. Hier wird nicht lange gefackelt sondern man poliert uns schlichtweg die Fresse. Wer vielleicht nach Komplementierungen sucht ist da an der falschen Adresse. Diese Truppe frönt einem sehr ungestümen Sound, welcher zwar in vielen Mischvariationen vorgelegt wird, auch an homogenen Linien mangelt es nicht, allerdings wirft man eine Attacke nach der anderen vor den Bug und da kommen alsbald Abnützungserscheinungen zum Vorschein. Nicht dass die Truppe das Tempo nicht halten könnte, nein dies nicht, aber auf längere Sicht gesehen wirkt das Material einfach sehr eingeschränkt und nur auf hau einfach drauf und gut ist es reicht einfach heutzutage nicht mehr aus dem Deather ein freudiges Lächeln zu entlocken.

Fazit: Durchaus verstehen es die Jungs Death, Grind und Crust Allüren zu verbinden. Auch die Einlagen des Thrash und Groove kommen durchaus gut zur Geltung. Dennoch ist das Material sehr schnell bei der einen Stelle rein und auf der anderen wieder raus. Zu einfach gestrickt und mit wenig Wiedererkennungswert behaftet. Da erwartet man sich von einer Band, welche so lange im Geschehen agiert doch deutlich mehr.

Tracklist:

01. Intro
02. Wacht Am Rhein
03. Nome
04. Decapitation
05. Humiliation
06. Pathology
07. Murders Instinct
08. Doomsday II
09. Disorder
10. Insanity of Authority
11. Holy Inquisition
12. Doomsday II

Besetzung:

Andrzej „Kat“ (voc & bass)
Patryk „Ramzes“ Ziora (guit)
Mariusz „Oko“ Okolita (drums)

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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