Dungeon Wolf – Slavery Or Steel

DUNGEON-WOLF-Slavery-Or-Steel-album-cover

Band: Dungeon Wolf
Titel: Slavery Or Steel
Label: Iron Shield Records
VÖ: 07/09/2018
Genre: US Heavy Metal
Bewertung: 4/5

Dieses Dreiergespann aus Florida legt mit „Slavery Or Steel“ ein im besten Sinn des Wortes sehr eigenwilliges Debut vor: Es ist keineswegs der typische True Metal, den man aufgrund des Albumtitels vermuten möchte, sondern zunächst ein befremdendes und zugleich sehr interessantes erstes Hörerlebnis. Klassische Rezensions-Phrasen der Marke „Klingt wie…“ oder „Für Fans von…“ kann man für die Dauer des Albums getrost in die Tonne treten.

Obwohl der Sound der Band aufgrund der spärlichen Instrumentierung erst einmal ganz auf Ursuppe reduziert ist, agiert die Band erstaunlich unkonventionell und wenig vorhersehbar. Schon der Opener „Hidden Dreams“ trennt mit seinem Stop-And-Go und psychedelischen Proto-Metal-Gitarren die MacMetaller von den aufhorchenden Trüffelschweinen. Erst im Chorus mündet das ganze in vertrautere Traditionsmetallgewässer (dann allerdings mit kompromisslosen Eunuchenquietschern, die auch nicht jedermanns Sache sein dürften). Am leichtesten fällt der Zugang mit dem abschließenden Song „Lord Of Endless Night“, der sich trotz ähnlicher Merkwürdigkeiten erstaunlich schnell im entarteten Ohr des Rezensenten einnistet.

Ein erfrischendes und wirklich schräges Album, das ich erstaunlich oft abgespielt habe, irgendwo zwischen US- und Proto-Metal. Wer allerdings einfach zu Sword And Sorcery Lyrics die Rübe bangen will und seine Cirith Ungol-Platten mangels Zugänglichkeit im Regal verstauben lässt, wird mit dem Albumtitel allerdings aufs Glatteis geführt.
Auf jeden Fall sollte man versuchen, ob man sich auf dieses Debut einlassen kann – Dungeon Wolf haben ihren ganz eigenen Metal geschaffen, der bei aller Kauzigkeit stark auf Melodien, eingängige Refrains und Ohrwurmqualität setzt.

Tracklist

01. Hidden Dreams
02. Last Alive
03. Slavery or Steel
04. Borderlands

05. While the Gods Laugh
06. Dark Child
07. Worker Metal Might
08. Lord of Endless Night

Besetzung

Deryck Heignum (Vocals/Guitar)
Stan Martell (Bass)
Austin Lane (Drums)

Internet
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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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