Dyecrest – Are You Not Entertained?

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Band: Dyecrest
Titel: Are You Not Entertained?
Label: Inverse Records
VÖ: 25/05/2018
Genre: Modern Melodic Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Lex

Eigentlich hatte es für die Finnen im Jahr 2004 gut begonnen mit der Karriere – immerhin startete man nach der Veröffentlichung des Debuts gleich in eine Tour mit Dragonforce und WASP. Aber es folgten Labelprobleme und ein schlecht aufgenommenes zweites Album mit dem – so zu lesen auf der Facebookseite – auch die Band selbst nicht recht zufrieden war.

Mit neuem Sänger an Bord – der erste Mix mit dem Mann des damaligen Line Up war wohl nicht zufriedenstellend – soll es nun wieder losgehen. Am Anfang tat ich mich mit dem sehr modern klingenden Melodic Metal etwas schwer, was vor allem an der zunächst etwas klinisch anmutenden Produktion liegen mag. Alles in allem fahren Dyecrest anno 2018 aber ein wirklich abwechslungsreiches und wohlkomponiertes Brett, welches das gesamte Gefühlsspektrum gekonnt umfasst. Dass sie dabei stilistisch zwischen den Stühlen sitzen, das geht den Finnen souverän am Arsch vorbei.

Trotz des modernen Soundgewands und vieler zeitgemäß wummernder Riffs besteht „Are You Not Entertained?“ letzten Endes aus durchwegs wohlkomponierten Nummern, die sich durchweg auf hohem Niveau bewegen und keinen Stinker in ihren Reihen haben. Der Titelsong ist ein guter Anfang um sich mit dem schwer einzuordnenden, modern-melodischen Sound der Finnen vertraut zu machen.

Tracklist

01. Fading/Reaching
02. Red Alert
03. The Stage Is Set
04. No Fear
05. First Born Angel
06. Breaking News
07. Are You Entertained?

08. Where the Light Was Born
09. For The Better (They Will Die)
10. Devil Dance
11. Nuku Vaan
12. Winterblood
13. The Time Has Come

Besetzung

Mikael Salo (Vocals)
Henri Arola (Guitar, Backing Vocals)
Matti Pasanen (Guitar, Backing Vocals)
Pirkka Ohlis (Guitar, Keyboards, Backing Vocals)
Jukka Matilainen (Bass)
Niko Takala (Drums)

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.