Band: Dynahead
Titel: Chordata II
Label: Selfreleased
VÖ: 2014
Genre: Progressive Thrash Metal
Bewertung: 3.5/5
Written by: Lex

Liebe Leute, bevor ihr weiter lest: Ihr braucht dieses Review nicht. Die ambitionierten Brasilianer von DYNAHEAD schenken euch dieses Album nämlich. Komplett, inklusive Artwork und Lyrics. Nicht nur dieses Album, sondern ihre gesamte Diskographie. Und zwar hier.

Für alle die trotzdem ihre Zeit mit meinem Geschreibsel verschwenden oder sich einfach nur die Download-Zeit angenehm mit den Ergüssen meines Genies vertreiben wollen: „Chordata II“ ist eine halluzinogene Droge, die statt auf herkömmlichen Wegen nur über die Ohren aufgenommen werden kann.
Von mega-melodisch mit cleanen Vocals bis zum Thrash-Riffen und Kreischen/Keifen/Shouten über traditionelle brasilianische und sonstige ungenannte Einsprengsel ist alles dabei. Den besten Überblick über das allgegenwärtige (irgendwie organisierte) Chaos gibt das fast 21minütige Monster „Kode“. Der Opener „Jugis“ dagegen ist geeignet zu demonstrieren, dass DYNAHEAD besser dran wären, ihre Stärken etwas fokussierter zu bündeln (bis auf die unnötigen Thrash-Sprengsel perfekt). Für manche sind DYNAHEAD schon aufgrund der geradezu erschlagenden Vielseitigkeit genial. Andere werden sie aus demselben Grund hassen.

Allzu heterogene Klangauswüchse sind mir im Allgemeinen verhasst, aber bei DYNAHEAD scheint mir das Schmeißen von diversen Stilrichtungen in einen Topf irgendwie Methode zu haben. Ich muss in der Bewertung dieses Albums genauso schizophren vorgehen wie DYNAHEAD bei dessen Erstellung: Es ist für mich ein melodisches Progressive Metal – Album von großer Klasse, das von seinen Erzeugern unnötigerweise mit unpassendem Krawallisieren leider kontaminiert wurde. Aber trotzdem viel zu hochwertig, um sich den wirklich risikofreien Download entgehen zu lassen.

Tracklist:

01. Jugis
02. Kode
03. Legis
04. Mortem
05. Numinous

Besetzung:

Caio Duarte (vocals)
Diogo Mafra (guitar)
Pablo Vilela (guitar)
Diego Teixeira (bass)
Fred Colaço (drums)

Internet:

Dynahead Website

Dynahead @ Facebook

Dynahead @ YouTube

Dynahead @ Myspace

Dynahead @ Twitter

Share.

About Author

Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

Comments are closed.

Diese Website nutzt Cookies. Bitte beachten Sie unsere Datenschutz-Erklärung

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close