Frozen Crown – The Fallen King

Band: Frozen Crown
Titel: The Fallen King
Label: Scarlet Records
VÖ: 09.02.2018
Genre: Melodic Power Metal
Bewertung: 3/5
Written by: Lex

frozen-crown-the-fallen-king-album-artworkMit melodischem Power Metal für Fans von frühen Wintersun oder Sonata Arctica wollen die Italiener die Metalwelt erobern, und setzen dabei auf Tempo, Abwechslung und viele Melodien. Missglückt empfinde ich dabei die Experimente auf „Queen Of Blades“ und „Netherstorm“, bei denen die (guten) weiblichen Lead Vocals von Giada Etro durch genau jene nervigen Emo-Kreischeinlagen ergänzt werden, welche ganze Genres versuchen und ungenießbar machen (Melodic Death und Metakcore ist natürlich gemeint).

Ansonsten zeigen die Italiener sich überwiegend von der Schokoladenseite und bieten wohl genau den actionreichen, fröhlichen und mit hübschen Damen angereicherten Special Effect-Metal, den selbst der flachste Wacken-Besucher nach zehn Bier noch versteht und folglich abfeiert.
Everwinter“ könnte man sogar als kleinen Hit bezeichnen, der Track bekommt aber Punkteabzug, und zwar aufgrund gewisser Ähnlichkeiten im Refrain zu einem gewissen „Wishmaster“ aus dem Nightwish-Fundus.

Das klingt jetzt negativer, als die Band es verdient hat: Frozen Crown sind eben eine fröhlich-flache Partyband auf hohem Niveau, die ihr Handwerk versteht und in Zukunft die feiernden Metalmassen auf den größeren Festivals begeistern könnte. Ich kann mich für manche dieser Bands durchaus ebenfalls begeistern – hier springt der letzte Funke aber trotz aller Vorzüge nicht über. Daher gibt es von mir an dieser Stelle nur (zugegebenermaßen sehr, sehr subjektive) drei Punkte.

Tracklist:

01. Fail No More
02. To Infinity
03. Kings
04. I Am the Tyrant
05. The Shieldmaiden
06. Chasing Lights
07. Queen of Blades
08. Across the Sea
09. Everwinter
10. Netherstorm

Besetzung:

Giada Etro (Vocals)
Federico Mondelli (Guitars, Keys, Vocals)
Talia Bellazecca (Guitars)
Filippo Zavattari (Bass)
Alberto Mezzanotte (Drums)

Internet:

Frozen Crown @ Facebook

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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