GLOBAL SCUM – Odium

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Band: GLOBAL SCUM
Titel: Odium
Label: NRT Records
VÖ: 19/07/2019
Genre: Groove Metal
Bewertung: 5/5

Das One Man Projekt GLOBAL SCUM ist fürwahr unglaublich, ein Mann alle Regler und herauskommt meiner Meinung nach eine ausgefeilte Keule, die nichtsdestoweniger ordentlich prügelt.

„Odium“ heißt das neueste Werk aus der Feder von Mastermind Manuel Harlander und der gute weiß wie satter Groove Metal in allen Facetten schallen muss. Erinnern tut mich das Konzept nicht unbedingt an eine populäre Band dieses mal. Wenngleich ich beim letzten Album etliches aus dem SOULFLY und  EKTOMORF Lager gehört habe, dementsprechend zieht er bewusst oder unbewusst die Fäden so, wie es die Spanier KOMA tun. Diese hatten eine ähnliche Vermischung und vor allem durch leichte Industrial Einflüsse, die beim neuen Werk ins Songwriting mit eingeflossen sind die Parallelen durchaus legitim.

Fakt ist, Manuel donnert auf dem neuen Album dahin und schmettert um Ecken kerniger und ausgefeilter als auf dem Vorgänger Hell is Home“. Es scheint, als habe der gute Herr Harlander einige Scheitel hinzugelegt, denn die perfekte Mischung aus modernen Groove Attitüden und leichten Thrash Avancen aus dem Old School Lager hat er ausgezeichnet miteinander vermischt.

Unter dem Motto: „Step The Fuck Out“ wird die Prügelkeule gekonnt geschwungen und die Zeichen stehen folgerichtig auf Sturm.

Der Ausgleich, der bei GLOBAL SCUM eine Visitenkarte ist, kommt direkt unter die Haut und entzündet ein wahres Massaker das sich bemerkbar in den Nackenmuskulaturen bemerkbar macht. Mit gestreckter Faust wird auf Teufel komm raus unmissverständlich gewütet, was das Zeug hergibt.

Mit sozialkritischen Texten und angepisster Erscheinung wird dem Unmut, der sich im Musiker aufgestaut hat kundgetan. Ob nun eine musikalische Abrechnung mit perversen Psychopathen der Gegenwart, der Geißel des weltweiten Terrorismus samt Selbstmordattentätern sowie der allgegenwärtigen Korruption gemacht wird, ist völlig egal. Die kraftvolle Wut, die aus den Boxen donnert, steckt an und lässt nicht unvermindert den Hörer umherwirbeln und dies bis zum schweißtreibenden Exzess.

Das Album fließt durch seine knackige Produktion und durch spitzfindige Angriffsattacken vom ersten bis zum gottverdammten letzten Song gekonnt in die Gehörgänge. Dies mit totaler Ansteckungsgefahr sich vollends im heimischen Pit zu verausgaben.

Fazit: Gekonnte, musikalische Groove Metal Abrechnung mit allem was einem Weltbild technisch sauer aufstößt.

Tracklist

01. Lunatic
02. Feared
03. Fake As Fuck
04. Full Of Hell
05. Disgusting Lust Of Madness (feat. Tina)
06. Assassins
07. Back(beat)

08. Call For Resistance
09. Matyrium
10. Human Waste
11. Violent Creation
12. Savage Killer (Instrumental)
13. Mental Anxiety

Besetzung

Manuel Harlander (voc & all Instruments)

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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