Heavatar – Opus II The Annihilation

Band: Heavatar
Titel: Opus II – The Annihilation
Label: earMusic
VÖ: 16.02.2018
Genre: Power Metal
Bewertung: 4.5/5
Written by: Lex

heavatar-opus-ii-the-annihilation-album-artworkHeavatar ist ein Projekt von Stefan Schmidt (Van Canto), der uns hiermit bereits das zweite Album seines „klassisch beeinflussten“ Power Metals gibt. Das Wörtchen „Power“ ist hierbei auch wörtlich zu nehmen, denn die Band spielt wirklich mit wuchtigen, kraftvollen Riffs auf. Keinesfalls Yngwie Malmsteen, Rhapsody oder gar die Metallicats mit Orchester haben hier Pate gestanden: Heavatar ist vielmehr (wie auch völlig zutreffend auf der bandeigenen Homepage beschrieben) die Vorstellung „Wie würde es klingen, wenn klassische KomponistenTeil einer Metalband wären?“.

Orchesterüberladener Pathos, nervige Experimente oder überflüssige Fideleien bleiben außen vor, stattdessen gibt es fetten nackenbrechenden Power Metal mit Schmackes, dass es den Manowarrior freut, gepaart mit Melodien wie man sie auch von Blind Guardian in besseren Jahren erwarten darf. Der klassische Anteil beschränkt sich auf Zitate bekannter Stücke klassischer Komponisten, die dann eben postmortem (sozusagen als fünftes Bandmitglied) einen Beitrag zum Song stellen.

Opus II“ ist richtig geradliniger, fetter Heavy Power Metal mit Bizeps, Faust, gepaart mit Niveau und einer saftigen Portion Skills.
A Battle Against All Hope”, “Hijacked By Unicorns” (geiler Titel), “Into Doom” oder eben der breitbeinige Opener “None Shall Sleep” sollten daran alle Zweifel ausräumen.

Tracklist:

01. None Shall Sleep
02. Into Doom
03. Purpose of a Virgin Mind
04. Hijacked By Unicorns
05. The Annihilation
06. Wake Up Now
07. A Broken Taboo
08. An Awakening
09. A Battle Against All Hope
10. A Look Inside
11. Metal Daze (Manowar Cover)
12. The Look Inside (Orchestral Version)

Besetzung:

Stefan Schmidt (Vocals, Guitars)
Sebastian Scharf (Lead Guitars)
Daniel Wicke (Bass)
Jörg Michael (Drums)

Internet:

Heavatar Website

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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