HERZPARASIT – ParaKropolis

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Published on Mai 03, 2017 with No Comments

Band: HERZPARASIT
Titel: ParaKropolis
Label: Echozone
VÖ: 05.05.17
Genre: NDH/Electro-Metal
Bewertung: 2,5/5
Written by: Robert

HERZPARASIT - ParaKropolis album artwork, HERZPARASIT - ParaKropolis album cover, HERZPARASIT - ParaKropolis cover artwork, HERZPARASIT - ParaKropolis cd coverHerzparasit aus München habe ich persönlich nur von der Ferne bis dato betrachtet. Somit nicht unbedingt ein eingefleischter Fan dieser Münchner Combo rund um Masterind Ric-Q, dennoch weiß man was einen erwartet, wenn man die Musik der Bayern aufdreht. NDH meets Gothic Rock ist hier im Einklang abermals vermischt worden. An sich nicht unter allen Umständen die Neuerfindung, da es für so manche Band eine starke Konkurrenz gibt. Diese schläft ebenfalls nicht und es wird wirklich schwierig werden für die Band, da es bekanntlich einige starke Acts geschafft haben tolle Silberlinge zu produzieren. Die Zeit hat man definitiv genutzt um sich Inspirationsquellen und Einflüsse einzuverleiben. Fragt man sich ob dies genau dafür reicht, um gegen andere hochwertige Acts anzutreten.

Was die Produktion betrifft hat man einen guten Schritt getan sich einen kernigen Sound auszusuchen, welcher dominant durch den Silberling hindurch geleitet. Fraglich allerdings, ob die für meinen Geschmack zu schlichten Songaufbauten, den astreinen NDH oder Gothic Rock Fan begeistern werden. Diese brauchen es ansprechend ausgebauter und da wird dieser schlechtweg nicht fündig. Klarerweise ist die Gefühlstonart sehr melancholisch, was an und für sich ja keine schlechte Sache ist. Für meinen persönlichen Geschmack nehme ich es aber dem Ric nicht ab, dagegen hat er ein zu harsches Organ. Wäre gespannt wie härtere Songs mit angepassten Gesängen klingen würden. Im vorliegenden Fall zu ermüdend platt ausgerichtet und die Songstrukturen glänzen nicht sonderlich von einer ausgefeilten Aufbauart. Vielmehr geht man schlicht auf Nummer sicher und dies wirkt auf Dauer gesehen zu lasch.

Die Produktion hätte einen echten Wums im Hintern, wenn man das Schlagzeug nicht mitrechnet, jedoch viele Aufbauten und Ergänzungen klingen zu geschwächt, dass sie einem langanhaltenden Hörgenuss standhalten würden. Es fehlt ebenfalls am Wiedererkennungswert der Songs. Die wissen sich zu keinem Zeitpunkt festzuharken, dies obwohl sie folglich nicht schlecht sind. Diese plätschern gelinde gesagt zu schnell beim einem Ohr rein und beim anderen wieder raus. Ohrwürmer sucht man desgleichen vergeblich und was bleibt ist kein schlechter Eindruck, trotzdem, das dies Bahnbrechend wäre, das muss selbst ich entkräften.

Das Melancholische Thema, dass sich Herzparasit aufgesetzt haben ist leider Gottes ein alter Bart, wenngleich man durchaus stimmungsvoll sich etlicher Ingredienzien anderer Größen bedient. Diese Stilmittel, wenn man sie schon verwendet, gehören amtlich ausgebaut, ansonsten wirkt dies zu kraftlos und dies tut es bei diesem Album in Dauerrotation einfach.

Fazit: An sich sicherlich keine schlechte Sache, doch der Megadurchbruch ist mit dem Hattrick merklich gesunken.

Tracklist:

01. DNA unbekannt 1:53
02. Manege frei! 4:41
03. Tastsinn 4:47
04. Meine Träume jagen mir hinterher 3:58
05. Blut lügt nicht 3:47
06. ZACK! BOOM! BANG! 4:17
07. Einzelteile 4:15
08. Vatermal 3:06
09. Präparat 3:42
10. Ich 4:37
11. ParaKropolis 3:33
12. It must be in English! 3:05
13. Regentage 4:16

Besetzung:

Ric-Q (voc)
El Toro (guit)
MR.SM (drums)

HALEium (live guit)
Alduard (live bass)

Internet:

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About Robert

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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