HighWay – IV

Band: HighWay
Titel: IV
Label: Doweet
VÖ: 29.09.17
Genre: Hardock
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

HighWay-IV-album-artworkWem die Truppe HighWay aus Frankreich nichts sagt und wissen will, welche Genreverehrer sie ansprechen, dem sei gesagt, wer die Vermischung von AC/DC, KISS, Whitesnake, Guns
‚N‘ Roses und Aerosmith liebt, der ist bei den Franzosen auf der richtigen Baustelle. United States of Rock orientierter Sound aus Frankreich? Kann das funktionieren? Im Falle dieser Truppe ja und wie und man macht keinen Hehl um die Einflüsse. Was eventuell annähernd zerfahren klingt und nach nicht unbedingt eigenständig, kann hier und da etwas recht haben, dennoch sind die Musiker versiert und bringen einen frischen Wind in den Heavy/Rock/Metal Bereich.

Gleich ein Album mit einer wahren Rockhymne einzuläuten ist meines Erachtens eine Patrone mit zündender Kraft und so darf der geneigte Fan der eingangs erwähnten Bands sich über ein breites Rock Potpourri erfreuen, welches komplett unter die Haut geht. Die Gänsehaut, welche man mit diesem opulenten Hymchen vorlegt, ist kaum von anderen Kapellen dieses Genres zu toppen.

Den Spirit und viel Charme hat man intus und unvermindert spielt man alle Karten laut dem Poker Gesetz „All In“ aus. Die Gambler-Technik geht im Falle von HighWay vollends auf und die Burschen rocken mit gekonnter Manier ordentlich die Bude, sodass man schlussendlich die Refrains nach dem 2en, 3en Durchlauf locker mitträllert. Mag annähernd zu substantiell klingen, gut, schlicht ist der Sound, dagegen wird das ganze Unterfangen zu keinem Zeitpunkt zu einer langweiligen oder zu abgelutschten Sache. Die Rockmotoren wurden gut geölt und rattern auf Höchsttouren.

Soundengineer Brett Caldas-Lima (Ayreon, Devin Townsend und Megadeth) hat alle Hände voll zu tun gehabt, und das Endergebnis ist den Franzosen nicht bloß nützlich, im vorliegenden Falle nähren die Jungs mit ihren Stücken und dem prächtigen Sound dermaßen, sodass die Rock Vibes bis tief unter die Haut gehen.

Die französische Truppe setzt glasklar auf klassische Hardrock Klänge und einen Sänger mit charismatischer, verrauchter Stimme und die Schlussrechnung seitens dieser Combo geht auf. Die Klänge überzeugen den eingefleischtesten Hardrocker, welcher nur seine ollen Legenden kennt und auspackt. Beduetet, HighWay sind eine gehörige Formation, welche auf dem Vormarsch ist und könnten vielen Hommage Bands a la Airbourne und Konsorten eine mächtige Konkurrenz bieten.

Die Rockabrissbirne „IV“ ist jedem zu empfehlen, welcher nahezu Ansatzweise mit Kapellen der Marke AC/DC, KISS, Whitesnake, Guns ‚N‘ Roses und Aerosmith was anzufangen weiß.

Fazit: „IV“ ist ein bärenstarkes, klassisches Hardrock-Album geworden, das an die Stärken vieler Genregrößen erinnert, demgegenüber mit viel Eigenständigkeit und frischen Fragmenten gespickt wurde!

Tracklist:

01. Brotherhood (5:14)
02. Pole Dancing Song (5:22)
03. Wake Up (Feat. Jeff Scott Soto) (4:49)
04. Boogie Wave (5:37)
05. Damned Me (2:56)
06. Concession Time (6:12)
07. Psycho-Lover (5:41)
08. The Danger Zone (7:22)
09. Say Your Prayers (5:26)
10. Knock It Off (4:51)
11. Chemical Trip (4:13)
12. Separate Ways (5:16)

Besetzung:

Benjamin Folch (voc)
Ben Chambert (guit)
Romain Chambert (drums)
Sam Marshal (bass)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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