Band: Infernal Poetry
Titel: Paraphiliac
Label: Bakerteam Records
VÖ: 2013
Genre: Schizo Death Metal
Bewertung: 3/5
Written by: Thorsten Jünemann

INFERNAL POETRY stehen für extremen Deathmetal, der recht passend zum „Konzept“ des aktuellen Albums „Paraphiliac“ (pervers/abnorme sexuelle Phantasien) passt.

Aber teilweise zu abstruse und nicht mehr zu verfolgende Songparts verhageln einem den Spaß am technisch versierten „Krach“.

Die Italiener bedienen sich im Genre Death an viel zu vielen Elementen, die man in einem Song einbauen kann und absolut nichts weiter hängen bleibt bis auf die Frage nach den ersten 4 Durchgängen: Ist das jetzt Kunst, Musik oder Mist…

Es gibt anstrengende Musik, die mit jedem Durchlauf wächst und man so nach und nach auf die Schliche kommt, was die Musiker einem sagen wollen, VOIVOD halte ich da für ein genrefremdes, aber ein sehr gutes Beispiel.
Kreativität und Chaos sind auch Dinge, die ich in der Musik sehr schätze, aber letztendlich erschließt sich mir dieses Album überhaupt nicht.

Die Musiker beherrschen hörbar ihre Instrumente; einzelne Stücke, bzw. einige einzelne Parts bohren sich auch ins Gehör, aber das Gesamtwerk kommt meiner Meinung nach nicht wirklich hervor, wenn sich gegrölte und gekeifte, auch mal geflüsterte Refrains, mit ewig vertrackten Parts und zig Breaks abwechseln und man eigentlich schon gar keine Struktur mehr erkennt.

Es wirkt sehr anstrengend und fordert einen zum Zuhören und dem Versuch, es verstehen zu wollen, aber bei mir klappt das überhaupt nicht, da hilft auch das leicht verstörende Cover nicht weiter.

Freunde des extremen Metals sollten das mal anchecken, ob ich nicht vielleicht doch falsch liege, aber mehr als 3 / 5 Punkte sind bei mir nicht drin.

Da habe ich wirklich schon bedeutend besseres gehört…

Tracklist:

01. Preliminaries
02. Stumps
03. In Glorious Orgy
04. Hypertrophic Jellyfish
05. Everything Means „I“
06. Barf Together
07. Cartilages
08. The Copy / Paste Syndrome
09. The Miss-Treated
10. Paraphilias

Besetzung:

Alessandro Infusini (bass)
Alessandro Vagnoni (drums)
Christian Morbidoni (guit)
Daniele Galassi (guit)
Paolo Ojetti (voc)

Internet:

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