Insatia – Phoenix Aflame

Written by Lex J.Oven. Posted in CD-Berichte, I

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Published on Juni 25, 2017 with No Comments

Band: Insatia
Titel: Phoenix Aflame
Label: Pitch Black Records
VÖ: 23.06.2017
Genre: Melodic/Symphonic Power Metal
Bewertung: 5/5
Written By: Lex

Insatia - Phoenix Aflame album artwork, Insatia - Phoenix Aflame album cover, Insatia - Phoenix Aflame cover artwork, Insatia - Phoenix Aflame cd coverDer erste visuelle Eindruck sowohl durch das Albumcover als auch durch das beigefügte Bandphoto – da bin ich ganz ehrlich – löste reflexartig den Gedanken an „Noch-so-eine-aufgeblasene-Symphonic-Pop-Kapelle-die-mal-gescheit-verrissen-gehört“ aus.

Dieser Vorsatz löste sich beim ersten Hören dann allerdings schnell in heiße Luft auf. Fast schon schade ist das, denn schließlich ich hatte mir viele schöne Schmähreden überlegt… Aber die überwiegend kanadischen Newcomer können einfach rundum überzeugen. Poppig agieren die Kanadier mit der blonden Fronter-Mum in erster Linie insofern, dass ihre Stücke eingängig gestaltet sind, unnötige Überlängen vermeiden, auf den Punkt kommen und einfach etwas Zwingendes an sich haben.

Bei allem Hang zum Symphonischen legen „Insatia“ aber vor allem Wert darauf, eine melodische Metalband zu sein (während man sich bei anderen Bands durchaus häufiger fragt, warum die überhaupt E-Gitarren und das Etikett Metal benutzen).

Einige bekannte Musiker – z.B. Apollo Papathanasio (Ex-Firewind, Spiritual Beggars) stellt sich bei „Not My God“ für ein gelungenes Duett zur Verfügung – halfen aus Überzeugung über die Qualitäten der Aufsteiger mit.

Anspieltipps: „Memory Of A Sapphire“, „Sacred“, „Not My God“ und „Healer Of Hatred“ sollten jeden melodisch-metallisch geneigten Hörer überzeugen, dass hier eine talentierte und eigenständige Band im Steigen begriffen ist.

Tracklist:

01. Land of the Living (Intro)
02. Act of Mercy
03. Memory of a Sapphire
04. Sacred
05. We Are the Grey
06. Phoenix Aflame
07. Not My God
08. Captor and Captive
09. Velvet Road
10. Healer of Hatred

Besetzung:

Zoë Federoff (Vocals)
Dave Ablaze (Bass)
Kaelen Sarakinis (Guitars)
Daniel Millan (Drums)

Internet:

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About Lex J.Oven

Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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