Band: Callejon
Titel: Wir sind Angst
Label: Frontiers Music SRL
VÖ: 2015
Genre: Heavy Metal
Bewertung: 3/5
Written by: Robert

Das Wörtchen Supergroup scheint zu Beginn des neuen Jahres bei Frontiers SRL Einkehr zu halten. Mit Level 10 gesellt sich die nächste Riege in den Reigen ihr Werk vorzustellen. „Chapter 1“ nennt sich das Langeisen, welche eine Cooperation zwischen Russell Allen (Symphony X, Adrenaline Mob) und Mat Sinner ist. Doch auch die Mitstreiter sind durchaus Namhaft und so hat man sich mit Roland Grapow (guit), Alex Beyrodt (guit), Randy Black (drums) und Alessandro Del Vecchio (keys) ein sehr gutes Team zusammengetrommelt. Dass man hier den Haupteinfluss der Rhythmik von Mat Sinner raus hört ist ja kein Wunder, sondern schier schon Gesetzt. Anders ist es halt, dass hier die Eigenständigkeit dezimiert wurde. Als Doppelkonzept mit dem lobenswerten Ausnahmesänger steht auf der anderen Seite wieder außer Frage. Die Kombination beider Mastermänner ist gut und das hört man auch bei den Stücken raus. Einen guten Paukenschlag kann man setzen und das hört man auch, denn die Songs, obwohl sehr bekannt schallend, lassen einen nicht unbeeindruckt. Freilich hätte ich mir hier bei solch einem Projekt durchaus etwas anderes erwartet und abseits der Hauptbands was eigenständiges, doch auch mit den vielen Parallelen zu den Hauptätigkeiten aller Akteuren macht das Material auf dem Rundling durchaus Laune. Somit kann man nicht drum herum mal anzumerken wie würde Sinner oder Primal Fear mit einem Sänger a la Russel Allen klingen. Wie es das tut kann man auf diesem Album nachvollziehen. Es ist immer schwer hier genau bei solchen Bands nach Innovation zu Fragen, denn vor allem Mat Sinner prägt ja etliche Projekte und die Techniken sind ja prinzipiell dieselben. Was man hier dem neuen Schaffenswerk zu Gute führen muss, sind auch die rockigen Kerben, wie auch teils symphonischen Unterwanderungen, welche den Stücken etwas mehr einen eigenen Sound verschaffen. Ich entkräfte hier nicht meine vorab angemerkte Kritik, denn dominant bleibt der Hammer aus der Feder von Mister Sinner, hätte persönlich mir etwas mehr von diesem Sound gewünscht, dann wäre das Werk deutlich mehr innovativer ausgefallen. So bleibt es halt ein durchaus gutes Werk, wenn auch eines unter vielen, bei welchen die Stücke bei Symphony X oder Primal Fear, wie auch Sinner drauf sein könnten.

Fazit: Das Album an sich und seine Stücke hat seinen Reiz. Der Sound ist aber sehr stark behaftet mit den Hauptbands und so ist dieses Side Projekt leider eines unter vielen.

Tracklist:

01. Cry No More
02. Soul Of A Warrior
03. When The Nighttime Comes
04. One Way Street
05. Blasphemy
06. Last Man On Earth
07. In For The Kill
08. Voice Of The Wilderness
09. All Hope Is Gone
10. Demonized
11. The Soul Is Eternal
12. Forevermore

Besetzung:

Russell Allen (voc)
Mat Sinner (bass)
Roland Grapow (guit)
Alex Beyrodt (guit)
Randy Black (drums)
Alessandro Del Vecchio (keys)

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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