Band: Lordi
Titel: Scare Force One
Label: AFM
VÖ: 2014
Genre: Hardrock/Metal
Bewertung: 3.5/5
Written by: Lex

Etwas länger ist´s her, da enterten die finnischen Hardrock-Monster-Mutanten LORDI die Bühne eines allseits bekannten Schunkellied-Wettbewerbs und haben gewonnen. Die mit diesem nur allzu berechtigten Sieg errungene Berühmtheit ist natürlich bald verebbt, nicht zuletzt da die wandelnden Horrorkreaturen ihr Grundrezept nicht geändert haben, um sich bei den potentiellen neuen Hörerschaften anzubiedern. Trotzdem ist die Band, deren Albumcover-Maskottchen ihre eigenen Mitglieder sind, immer noch aktiv und bringt regelmäßig neue Alben raus.

Jetzt muss ich vorausschicken, dass mir zwar diverse Single-Auskopplungen der Halloween-Kostüm-Söldner bekannt sind – und die habe ich zwar gerne gehört, aber mich dadurch noch nie inspiriert gefühlt, mir ein komplettes Monsterrock-Album dieser Art zu Gemüte zu führen. „Scare Force One“ war somit meine Lordi-Album-Premiere, und wird gleichzeitig wohl auch eine Singularität bleiben. Denn wie erwartet konnte mich das Konzept von LORDI nicht für ein ganzes Album überzeugen. Die Songs der Finnen sind allesamt eingängige Stampfer mit Mitgröhlfaktor (größtenteils), ABER: Ohne die optische Präsenz der Lordi-Mutanten ist und bleibt auch „Scare Force One“ eben „nur“ guter, mitsingbarer Entertainment-Hardrock/Metal ohne Dauerfaszination. Auch der neue Über-Ohrwurm fehlt diesmal. LORDI sind durch ihr Konzept eine Unterhaltungsmacht und „Scare Force One“ ist ein ganz gutes Album. Aber Begeisterung regt sich auch diesmal wohl nur in den Kreisen, bei denen das Gesamtpaket einen gewissen Nerv trifft.

Tracklist:

01. SCG7: Arm Your Doors and Cross Check
02. Scare Force One
03. How To Slice A Whore
04. Hell Sent In The Clowns
05. House Of Ghosts
06. Monster Is My Name
07. Cadaver Lover
08. Amen’s Lament To Ra II
09. Nailed By The Hammer Of Frankenstein
10. The United Rocking Dead
11. She’s A Demon
12. Hella’s Kitchen
13. Sir, Mr. Presideath, Sir!

Besetzung:

Mr. Lordi (voc)
Amen (guit)
Ox (bass)
Hella (keys)
Mana (drums)

Internet:

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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