Band: Pulvis Et Umbra
Titel: Implosion of Pain
Label: Pavement Entertainment
VÖ: 2014
Genre: Death/Thrash Metal
Bewertung: 1/5
Written by: Robert

PULVIS ET UMBRA ist eine italienische Death Thrash Metal Band, welche sich 2002 aus den Ruinen der Truppe PHONEUTRIA gegründet hat. Mit „Implosion of Pain“ steht für mich die Feuertaufe bevor, denn vorher habe ich weder von dieser Truppe, noch von der Vorgängerband der Truppe etwas gehört. Wirklich nicht viel verpasst, denn das Intro ließ mich schon schier den Player ausmachen. Bontempi 64 Bit Intro mit Geschwafel, welches ich als Soldat ständig auf dem Äther zu hören bekomme. Brauch ich dies nun auch noch bei einem Intro, nun weniger. Somit gleich weiter geklickt was da folgt. Ah ja Thrash Metal mit leichten Core Partitionen und wo ist hier nun der Kick und der Punsch. Man schrubbert sich einen Ast ab, doch im Endergebnis geht das so flott rein, wie wieder raus. Kein Wiedererkennungswert, keine ordentliche Punsches und zudem toppt man das auch nicht mit Flitzegeschretter seitens der Axtfraktion zur Unterbrechung. Nicht wirklich Neu, nicht wirklich originell und vor allem nicht ausgegoren. Man hat durchaus Qualität, nur kann man diese einfach nicht einsetzten. Vom kauzigen Fronter mal abgesehen, dieser klingt wie ein junger Kerl im Stimmbruch. Gurgelt und krächzt sich durchs Geschehen, sodass einem Hören und Sehen vergeht. Es fehlt auch an der Zusammenführung, denn aus den Speaker rattert nur wildes Gewirr, was einfach überhaupt keinen Hand und Fuß hat. Die linke Seite fängt was an und die rechte Seite unterbricht bzw. spielt zur gleichen Zeit was völlig anderes. Herrjemine, wissen die Italiener was sie da eigentlich machen außer Wirbel, der einfach zu ruppig aufzunehmen ist. Teilweise versucht man sich an Progressiven Fragmenten und scheitert Zehntelsekunden später. Einfach schrecklich was die Jungs hier auf einen Silberling gebannt haben. Das Schlagzeug hat ebenfalls keine Punsh und somit plätschern die ohnehin schon sehr langweiligen, teils wirren Stücke so vor sich hin und man wird das Gefühl nicht los, dass hier der Midi Sound Takter maßgebliche für den Einsatz der Truppe vorrangig war. Einfach übelste unterste Schublade, welche nicht den Core, aber auch nicht den Thrasher fesseln wird. Eher im Gegenteil, mit diesem sinnlosen Lärm jagt man dem Hörer Maximum eine Gänsehaut vor Entrüstung auf den Buckel und sonst nichts.

Fazit: Sorry meine Herren, aber was ihr immer mit eurer Art der Vermischung aussagen mögt, es zaubert mir nur ein Schaudern und Entsetzen ins Gesicht. Hier ist ja wirklich noch komplett alles Ausbaufähig, zudem solltet ihr euren Frontstaubsauger (der Sänger klingt wie ein kaputter Staubsauger) von Bord jagen, der kann weder shouten noch growlen, ist aber schwierig, da er das einzige Mitglied ist.

Tracklist:

01. Lift Off
02. Lost Moon
03. End of Emptiness
04. Implosion of Pain
05. …’Til It Keeps Me Awake
06. Psicostasia
07. Soul Vertigo
08. Ordinary Scars
09. Lullabye
10. Look Through the Eyes

Besetzung:

Damy (guit, bass, drums & voc)

Internet:

Pulvis Et Umbra Website

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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