Band: Massacre
Titel: Back From Beyond
Label: Century Media Records
VÖ: 2014
Genre: Death Metal
Bewertung: 4,5/5
Written By: Robert

Herrlich, mit Massacre bin ich irgendwie in die Death Metal Ecke gedriftet. Das Erstwerk wurde von mir damals noch jungen Death Metal Verehrer direkt verschlungen und das dazugehörige Tape das ich damals bekommen habe komplett und intensiv gehört, bis selbiges durchgeleiert war. Zwischen „From Beyond“ von dem ich hier spreche und dem neuesten Rundling, welcher ja auch ein neuerlicher Einstieg nach langer Pause ist, liegen ja schon Dekaden. Treffend betitelte man die Rückkehrplatte „Back From Beyond“. War ich beim Debüt scharf auf Bands wie eben die zu rezensierende hier, Asphyx und Accessory, so hat sich mein Geschmack zwar deutlich vervielfältigt. Dennoch, auch die Wurzeln darf man niemals pfeifen, auch wenn es einem viele alte Death Metal Kapellen schwer machen, denn ihr Charme ging leider etwas verloren und die anbiedernden Re-Releases in letzter Zeit sind einfach nur grottig. Massacre aus Tampa Florida haben sich nicht verändert und wirken aber auch auf der anderen Seite nicht abgelutscht oder bieten uns hier Underground Aufnahmen. Nein die Florida Death servieren ein ehrliches Death Metal Machwerk der alten Schule. Dass man dabei auf Roots wie damals zurückgreift, macht das Album zwar sehr Old Schoolig, doch ihr Sound und das was da aus den Boxen knallt klingt sehr erfrischend. Ja es geht doch und das nach all den Jahren. Das man nie an die Landsmänner von Morbid Angel und so weiter ran gekommen ist, konnte ich schon damals nicht verstehen und hoffe, das man eben mit diesem Machwerk doch weiter vorne mitmischen wird. Das Material auf dem Silberling ist genau dafür zurecht gemacht worden und die Mischform zwischen dem Death und kleineren Thrash Nuancen ist einfach superb anzuhören. Es mag jetzt nicht die Spezialität vor dem Herrn sein, allerdings braucht es ja öfters auch mal Hausmannskost und nicht ständig Sushi oder dergleichen. Legends never die!!! Genau das trifft es, wie der Hammer zielgenau auf den Nagel. 22 Jahre sind eine lange Zeit dies weiter zu führen, doch wenn man hier so weitermacht wie mit dieser Reunionsplatte sehe ich das Ganze von einer befriedigten, wohlgesonnenen Seite. Dieser Death Metal Rundstreich ist einfach grandios, auch wenn man hier jetzt nicht die Errungenschaft in diesem Genre erwarten darf. Dies heißt nicht das ich mich wiederspreche, sondern das man mit solider Kunst und einer guten, erfrischenden Old School Runde hier trotzdem etliche Blumentöpfe und Pokale an sich reißen kann.

Fazit: Herrliche Erinnerung der Einstiegsphase in den Death Metal für mich. Für den Old School Death, welcher diese Band kennt wird dies nicht anders sein. Für neue Freaks des Ursounds des Death Stahl ein durchaus guter Grund sich hier mal das Teil zu ordern und dem Grundsound des allseits bekannten Florida Death Metal zu frönen. Dies mit guter Produktion und nicht mit einer Garaganaufnahme.

Tracklist:

01. As We Wait to Die 03:32
02. Ascension of the Deceased 03:19
03. Hunter’s Blood 03:21
04. Darkness Fell 02:59
05. False Revelation 03:55
06. Succumb to Rapture 03:33
07. Remnants of Hatred 02:29
08. Shield of the Son 03:51
09. The Evil Within 03:34
10. Sands of Time 02:42
11. Beast of Vengeance 03:16
12. Back from Beyond 04:36
13. Honor the Fallen 03:16

Besetzung:

Ed Webb (voc)
Terry Butler (bass)
Mike Mazzonetto (drums)
Rick ‚Rozz‘ DeLillo (guit)

Internet:

Massacre Website

Massacre @ Facebook

Massacre @ Reverbnation

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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