Band: Masterplan
Titel: Time To Be King
Label: AFM Records
VÖ: 2010
Genre: Power Metal, Melodic Metal, Progressive Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Endlich meine Gebete wurden erhört und Mr. Mulitvocal Lande ist zurück bei Masterplan. Sicher auch das Album „Mk II“ war nicht schlecht. Dennoch fehlte dem Silberling etwas. Ganz einfach die Stimme des sympathischen Norwegers. Der Junge hat sich ja in den letzten Jahren einen Namen in der Szene gemacht. Von vielen wird er ja heimlich der Ronnie James Dio Europas bezeichnet. Das neueste Werk „Time To Be King“ wird am 21.05.2010 zu haben sein und wurde erneut in der Besetzung Jørn Lande (voc), Roland Grapow (guit), Jan-Sören Eckert (bass), Axel Mackenrott (keys) und Mike Terrana (drums) ein gezimmert.

Sehr Synthy lastig und mit vielen starken Keyboardklängen schallt Track Nummer Uno „Fiddle Of Time“. Dennoch bewegt sich die Truppe auf einem sehr guten zweischneidigen Schwert. Immer wieder überwiegt entweder der raue bzw. der satte melodische Teil im Song. Allen voran steht der rückgekehrte Fronter, der das Fundament mit seinem Gesang ausschmückt. Hymnisch auf der einen Seite, flotte Power Roots auf der anderen. Zauberhafter Beginn für den vierten Langstreich dieser Truppe.

Klassisches Klavierintro, gefolgt von rockigen Gitarren als Begleitung machen den Anfang beim nun folgenden „Blow Your Winds“. Das Tempo wurde merklich zurück genommen und schlussendlich befindet man sich auf einer eher stampfenden Rockschiene die eins ums andere mal sehr rau und dreckig klingt. Doch auch viel Zeit für gefühlvollere Passagen hat man hier anberaumt. Etwas moderner Sound steht hier ganz an der Spitze, passt aber dem Stück wie die Faust aufs Auge.

Mit dem Soundeinklang zu „Far From The End Of The World“ schafft man genau die Stimmung welches der Name aussagt. Die Weiterführung ist deutlich flotter und man tritt wieder stärker das Gaspedal. Deutlich rabenschwarzer wurde dieser Song ausgerichtet und das kann man wie einen roten Faden quer durch den Song nachverfolgen.

Glockenschläge und ein düsteres Soundepos bietet man uns auch als Einleitung beim Titelstück „Time To Be King“. Zwar schallt kurzzeitig eine hymnische Soundunterbrechung, doch schon prescht man wieder flotter dahin und bietet wieder mehr was für die Nackenmuskulatur. Doch auch der gewisse maßgebliche Melodieanteil kommt hier nicht zu kurz und diesen setzt man sehr gekonnt immer wieder, gemeinsam mit kleineren monumentalen Einlagen zum richtigen Zeitpunkt ein.

Sehr heroisch im sanften Soundkleid, das auf der einen Seite folkig (durch die Flöten), aber auch bombastischer (durch die Chorgesänge) andererseits klingt wird nun „Lonely Winds Of War“ gestartet. Auch die Weiterführung hat man auf diesen Start aufgebaut und das Stück kommt als heldenhafter Miniepos rüber.

Nahtlos mündet der Vorgänger in das nun folgende „The Dark Road“. Nach einem flotten Beginn bremst man hier abermals das Tempo ein und zeigt sich von der gemütlichen, gefühlvolleren Seite. Immer wieder drückt man aber wieder kräftiger auf die Tube und startet auf ein erneutes durch. Sehr durchdachtes Wechselspiel das man uns hier gönnt.

Klarer, mit satten Keyboard- bzw. Synthyarrangements wird nun der Anfang von „The Sun Is In Your Hands“ ausgeschmückt. Die Fusion zwischen dreckiger und klarer Rhythmik setzt man auch hier sehr gekonnt ein. Das Tempo ist zwar sehr flott ausgerichtet, klingt aber eher rockiger. Dadurch resultiert ein shakiger Sound mit dem das Stück dröhnt.

Um einige Nuancen finsterer ausgerichtet wird nun „The Black One“ ins Gefecht geschickt. Sehr theatralisch schallender Hintergrundsound vereint sich gekonnt mit trüben Klängen von Seiten der Gitarren.

Sehr theatralisch ist auch das Opening von „Blue Europa“ ausgefallen. Diese Soundbeigabe behält man zwar bei schiebt sie aber sogleich etwas mehr in den Hintergrund. Dafür galoppiert aber hier die Mannschaft etwas Power Metal lastiger daher und dabei steigert man das Spiel, bis man schlussendlich eine Bretterschlagseite erreicht hat zu der man sehr gut seine Nackenmuskulatur strapazieren kann.

Mit Streicherarrangments der klassischen Art wird nun im eher progressiven Style „Under The Moon“ angestimmt. Auch die Weiterführung ist eher von einem dunklen, melancholischen Klang geprägt. Sehr schleppend zieht man hier den alles vollenden Schlussstrich.

Fazit: Superb was uns Masterplan hier Ende Mai vorsetzen. Sehr starkes Album das man uns hier kredenzt und das muss der geneigte Fan eindeutig haben. Die Mannschaft bietet und zeigt sich sehr abwechslungsreich und das weiß zu gefallen.

Tracklist:

01. Fiddle Of Time 4:20
02. Blow Your Winds 3:19
03. Far From The End Of The World 3:35
04. Time To Be King 4:44
05. Lonely Winds Of War 4:35
06. The Dark Road 6:19
07. The Sun Is In Your Hands 4:32
08. The Black One 4:13
09. Blue Europa 5:07
10. Under The Moon 4:14

Besetzung:

Jørn Lande (voc)
Roland Grapow (guit)
Jan-Sören Eckert (bass)
Axel Mackenrott (keys)
Mike Terrana (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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