Band: Memento
Titel: Architects Of Destruction
Label: 7Hard Records
VÖ: 13.11.15
Genre: Metalcore
Bewertung: 2,5/5
Written by: Robert

Memento nennt sich das aus dem Allgäu stammende Hardcore Quartet, welches 2010 mehr oder minder als Fun Project ohne Namen gestartet wurde. Erste ernst zu nehmende Züge wurden erst 2014 gelegt. „Architects Of Destruction“ nennt sich das erste Lebenszeichen der Metalcore Truppe. Was bieten sie? Nun ganz klar verspielten, teils sehr melodiösen Metalcore der gut ins Gehör geht.

Man bedient sich allseits bekannter Vibes und münzt diese recht frisch und Blut geleckt um. Passt eigentlich wie die Faust aufs Auge. Ist jetzt so nicht das Neueste oder Speziellste, aber weiß durchaus zu reizen. Die Jungs haben einfach irgendwas, welches vielen anderen Kollegen doch hier und da vermehrt fehlt. Das man da auch Mankos vorbringt ist auch klar. Duettgesänge durchaus ebenfalls nichts Neues gehen gut ins Gehör, wenngleich der Shouter hier definitiv noch einiges zu lernen hat. Dieser hinkt nicht nur der Rhythmusfraktion ordentlich hinterher, nein auch gegenüber dem klaren Gesang ist dies einfach ein Manko das sehr stark das Gesamterscheinungsbild mindert. „Wir brüllen, weil wir was zu sagen haben“ heißt es im Beipackzettel, ja dann bitte mit ordentlichem Maß und Ziel.

Das Quartett wartet mit vielen Tempo- und Rhythmuswechseln auf, welche durch die Bank gut gelungen sind. Etliche Breaks und Stopps lassen hier und da kleinere Progressive Züge aufkommen, wo sie ebenfalls durchaus eine gute Figur machen. Ihnen mangelt es somit nicht an eigenen Ideen. Dies ist sicherlich schon einmal eine gut gesteckte Nadel in der musikalischen Landkarte. Jetzt heißt es einfach das Ganze merklich auszubauen, sodass man im Haifischbecken nicht untergeht. Eines und das ist das um und auf, der Shouter muss einfach mehr Kraft ins Spiel bringen. Zum jetzigen Zeitpunkt klingt dies einfach nach Rohrkrepierer. Die Clear Vocals sind nämlich verdammt stark und da kann das Konzept durchaus auf Dauer ins Wanken kommen.

Fazit: An sich eine gut gelungene Metalcore Scheibe. Potential haben die Jungs, dies gilt es nun auszubauen. Größtes Manko wie bereits beschrieben ist der harte Gesang, dieser ist einfach nur schwach und schmälert den Gesamteindruck der Truppe merklich.

Tracklist:

01. Blackbird v 2 4:56
02. Chapter 88 – v 2 5:22
03. The Third Estate v 2 5:16
04. Proclaim The Walls Of Force v 2 5:13
05. Infinity v 2 5:22
06. Antarctica v 2 5:12

Besetzung:

Jöko (guit & voc)
Jannik (drums, synth & voc)
Mayo (bass)
Toub (guit)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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