Band: Midriff
Titel: Doubts & Fears
Label: Office4Music
VÖ: 29.05.15
Genre: Rock, Alternative Rock
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

midriff - Doubts Fears album artworkDie Tiroler Midriff sind, wer es nicht mal Live mitbekommen hat eine Groove Urgewalt vor der es kein Entrinnen gibt. Ihre mit der Karriere gestarteten Einflüsse hat man bis dato immer umgemünzt, verbessert oder gar ausgetauscht. Stets mit dem Hintergedanken niemals gleich zu klingen, oder gar zu viele Parallelen zu größeren Acts aufkommen zu lassen, sodass man über sie sagen könnte, sie wären nur Nacheiferer. Über die Grenzen unserer Alpenrepublik hinaus hat sich das Trio einen durchaus ernst-zunehmenden Namen im Alternative Rock Business gemacht. Doch die Veränderungen die man immer wieder mit ins Boot geholt hat, lassen auch gewisse Sludge Rocker zum Fan dieser Truppe werden. Mit „Doubts & Fears“ steht das neueste Lebenszeichen der sympathischen Kufsteiner an. Das nunmehr zweite Full Length Album der Truppe steht wieder im Zeichen von einigen Veränderungen, wenngleich man hier sagen kann, nur hauchzart. Die Jungs Rocken wieder ohne irgendwelche Klischees erfüllen zu müssen und das macht dein Einsatz, wie auch die Tracks auf dem Album so herrlich authentisch. Die Jungs haben nach wie vor nichts von ihrer Kraft im Rockbereich verloren, nein weiterhin beübt man den Hörer eifrig mit kernigen Rockstatements, die eben nicht glatt poliert sind, nein sie wirken einfach erdig und dreckig. Nicht zu arg oder gar unausgegoren, nein die Vorgehensweise an die Stücke und die Veranschlagung der Produktion geben den Tirolern wieder durchaus recht. Kunterbunt soll es klingen und ganz im Zeichen der Melangeanordnung von Hardrock, Grunge, Stoner, Classic- bzw. Blues Rock gibt man sich auch 2015 wieder sehr facettenreich. Dies ist einfach eine Einladung zu einer waschechten Rockparty, vor der man sich einfach nicht verschließen sollte. Mit viel Schwung wird diese abgehalten und die ohrenbetäubenden Shouts verleihen mir abermals eine Gänsehaut. Die Formation unterbreitet, dass es auch im Alternative Rockeck ohne irgendwelche glatt polierten Statements funktioniert. Dies macht die Jungs einfach so erfrischend und spritzfidel. Somit ein erstklassiges Album bei welchem sich die Kufsteiner wieder honorierend auf die Schulter klopfen und stolz sein können auf ihr neuerliches Schaffen.

Fazit: Midriff sind weiterhin auf der Überholspur und servieren uns keine geleckten Rockattitüden. Nein ihre rohen Broken lassen nach immer mehr gieren.

Tracklist:

01. Outcry
02. Playing A Role
03. Only a Pawn
04. Long Gone
05. Minds Health
06. Safehouse
07. Death Row
08. Whats Left
09. In my Cage
10. Regular Monster
11. Less than expected
12. I can’t say
13. Soul to Burn

Besetzung:

Paul Henzinger (voc & drums)
Joshua Lentner (guit)
Jeremy Lentner (bass)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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