Band: NecroDeath
Titel: The 7 Deadly Sins
Label: Scarlet Records
Bewertung: 3/5
Genre: Thrash Metal
VÖ: 2014
Written by: Lex

Necrodeath kommen aus dem sonnigen Italien und  haben sich dort schon in den 1980ern in ihre finsteren Kellergewölbe zurückgezogen, um mit ihrem Thrash Metal den Tod zu verehren. Nach einer kurzen Pause von ein paar Jährchen hat man sich 1999 wieder zusammengefunden und ist seitdem veröffentlichungstechnisch regelmäßig aktiv.
Mir waren NecroDeath bisher kein Begriff, aber einer gewissen anscheinend recht namhaften Pornodarstellerin namens Mila Ramos schon. NecroDeath sprachen „Sie werde nackt“ und da die Dame ohnehin NecroDeath-Fan ist, fördert diese nun mit einem üppig ausgebildeten Paar organischer Special Effects den Verkauf des vorliegenden Longplayers. Abgesehen vom Cover der Platte gibt es diese auch auf dem eigens abgedrehten Promotion Video zu „The 7 Deadly Sins“ zu begaffen (siehe Band-Homepage).

Eine der je mit einem Track besungenen Todsünden, namentlich die Wollust, ist somit recht gut repräsentiert. Ach ja, da gibt es ja noch die Songs: Habe ich der Musik den BH erst wieder angezogen, finde ich ein gut moshendes Klanggerüst vor, das mir prinzipiell gefällt. Es rumpelt mal brachial, groovt dann wieder, ausklingende Akkorde werden gerne mal von kurzen melodischen Einsprengseln veredelt, und dazu wird rhytmisch gekeift. Die Ausgestaltung der einzelnen Songs bleibt dabei aber farblos. Keine der sieben Todsünden sticht irgendwie heraus, alles in irgendeiner Underground-Metal-Katakombe so ähnlich schon mal gehört. Nicht schlecht, aber auch nicht notwendig.

Fazit: Das mit reichlich optischem Bindegewebe angereicherte akustische Futter sollte den Trog der Genre-Liebhaber um ein weiteres Gericht bereichern, die sich an solcher Kost einfach nicht sattessen können. Der Rest wird die neue Necrodeath eher im Regal sein lassen. Es sei denn man(n) wäre mit einer gewissen Mila zum Saufen verabredet.

Tracklist:

01 Sloth
02 Lust
03 Envy
04 Pride
05 Wrath
06 Gluttony
07 Greed
08 Thanatoid
09 Graveyard Of The Innocents

Besetzung:

Marco „Peso“ Pesenti (drums)
Marçelo „Flegias“ Santos (vocals)
Pier Gonella (guitar)
GL (Bass)

Internet:

NecroDeath Website

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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