Band: Nick Douglas
Titel: Regenerations
Label: Metalville
VÖ: 24.02.17
Genre: Rock/Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Nick Douglas - Regenerations album artwork, Nick Douglas - Regenerations album cover, Nick Douglas - Regenerations cover artwork, Nick Douglas - Regenerations cd coverNick Douglas? Ja klar doch, das ist der Tieftöner der Metal Queen Doro. Oh ein Soloalbum, na warten wir mal ab, ob hier nicht Roots von Doro dabei sind. Vorab darf man eines verraten, außer dass er Bass bei der Metal Queen spielt, hat das Solowerk des Amerikaners rein gar nichts mit seinem Hauptbetätigungsfeld zu tun. Klassischer Heavy Metal? Eher fehl an der Tagesordnung. Die durchwegs moderne Ausrichtung des Metal, mit vielen Rockeckpfeilern des aus New Yersey stammenden Musikers auf „Regenerations“ kommt gut ins Gehör. Teilweise kommen überdies sehr adrette Elemente der Hartwurstszene ins Spiel, welche man von einer Vielzahl von Modern, als auch Alternative Metal Bands kennt.

Könnte man nun sage, o.k., er will ebenfalls was abhaben. Mag ein Quäntchen Wahrheit dahinterstecken, obgleich hier viel frische, eigene Vorgaben während des Entstehungsprozesses des Materials aufgegriffen wurden und gelungen zum Einsatz gebracht wurden.

Was ein weiteres, gutes Detail ist, ist die Tatsache, dass der gute Nick nicht bloß gut Bass spielen kann, nein ferner es vermag stimmlich zu überzeugen. Viele Ansätze sind vorliegend gelungen, sodass man sich durchwegs den Herrn Douglas bei modernen Metalbands als Fronter vorstellen könnte. Ein verborgenes Talent, welches als Solokarriere gekonnt rüberkommt.

Bei vielen anderen Genrekollegen die ihr Solowerk veröffentlichen könnte zu Recht fragen: Wo genau ist denn jetzt das Problem? An der Tatsache, dass man uneingeschränkt geringfügig sich vom Hauptbrötchengeber im Fährwasser bewegt. In diesem Falle ist es eine völlig eigenständige Sache, welche durchwegs folgendermaßen ordentlich geschmiert in die Gehörgänge schlittert, sodass man echt begeistert ist. Der klassische Rock/Metal Fan mag zu kurz kommen, dagegen modern veranschlagte Hörer des Mischgenres werden uneingeschränkt Gefallen an dem Material finden.

Die 11 Tracks haben reichlich Ohrwurmpotential, so entpuppen sich einige, einzelne Songs sogar als Hit Potential. Spannung und Abwechslung nach guten Qualitätsmaßstäben wurde ohne Makel eingesetzt. Eventuell könnte aufgrund der stilistischen Ausrichtung einiges merklich grooviger klingen, trotz allem, im Großen und Ganzen kommt das Material superb rüber.

Genannte Einflüsse durchziehen komplett das Album des Amerikaners und da gibt es bis auf die fehlenden Groove Einlagen eigentlich nichts zu meckern. Wer sich selbst im modernen Rock/Metal Lager verankert sieht, der kann hier bedenkenlos zugreifen. Jene Fraktion der Doro Verehrer, die eventuell glaubten, das ist eine eigene Ausrichtung sind fehl am Platz.

Fazit: So und nicht anders muss der Soloschritt eines Musikers klingen. Nicht das Aufwärmen einer Hauptband (aufgewärmt schmeckt nur das Gulasch)!

Tracklist:

01. Come Alive
02. All On Me
03. Before You Break (feat. Sharlotte Gibson)
04. I Need Real
05. Didn’t We Try
06. My Lucky Day
07. Uncomfortable
08. The Soul You Keep
09. Blackwood
10. You Break
11. Blue (feat. Rebecca Gowarty)

Besetzung:

Nick Douglas (voc & bass)
Johnny Dee (drums)
Harrison Young (back voc)
Rebecca Gowarty (voc)
Cassi (violin)

Internet:

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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