Band: PERSEFONE
Titel: AATHMA
Label: ViciSolum Records
VÖ: 24.02.2017
Genre: Progressive Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Maze P.

persefone - Aathma album artwork, persefone - Aathma album cover, persefone - Aathma cover artwork, persefone - Aathma cd coverDie aus Andorra (Ministaat zwischen Spanien und Frankreich) stammende Band liefert mit AATHMA bereits ihren fünften Streich ab. Gegründet wurde Persefone im Jahre 2001 und wurde lange als Geheimtipp in der Progressive Metal / Melodic Death Metal Szene angesehen. Doch als dann das Album „Shin-Ken“ (2010) erschien, stieß die Band in die Weiten der Masse vor um dann mit dem 2013er Werk „Spiritual Migration“ endgültig in den Olymp des progressiven Spiels einzudringen. Nach nunmehr fast 4 Jahren andauernder Arbeitszeit an Album Nr.5 erscheint dieses Ende Februar 2017 und mir scheint, dass Ihnen ein weiterer Schritt nach vorne gelungen ist. VIelleicht auch aufgrund der beiden Neuen Positionen an den Drums und der Gitarre.

Die Musik auf AATHMA ist schwierig für den Otto-Normal-Musikliebhaber. Warum? Auf der gesamten CD gibt es einfach nur hochintelligentes Songwriting. Es handelt sich also um Musik für intelligente Hörer! Keine stupiden Humpta Einlagen, kein „Wir reihen Strophe auf Refrain und dann den Mittelteil usw.“ – Gedankengut, sondern wir liefern Musik ab, die der Band liegt, die aus mehreren Stilen besteht und dieses gesamte Konzept verarbeiten wir dann noch schön progressiv und in einer derart hohen Qualität, dass es einem Musiker wie mir schon fast weh tut, diese Songstrukturen erreichen zu wollen. Eins noch vorweg: Ich liebe auch Humpta Einlagen und reines, stupides Death Metal Riffing, was dir ordentlich die Birne wegreißt, und schreiben können muss man das auch erst mal. Den allgemeinen Hörer, wie auch ich einer bin, will ich auch nicht beleidigen damit, denn auch ich bin so einer, aber Persefones Musik ist einfach meilenweit von so was entfernt.

Jegliche Note ist durchdacht, jegliches Riffing klingt perfekt und qualitativ der Spitze des Olymps schon sehr, sehr nahe. Auch die Auswahl zwischen eingesetztem Gesang und instrumentalen Teilen wurde hier richtig eingesetzt. Ein Album, dass, auch ob der Produktion, einfach von Anfang bis Ende Spaß macht. Selbst wenn die Songs an Überlänge nur so strotzen. Da will man einfach noch mehr… Diese Detailvielfalt, dieser epische Sound…. gewaltig! Danke! Daumen hoch! Rock on!

Tracklist:

01. An Infinitesimal Spark
02. One Of Many
03. Prison Skin
04. Spirals Within Thy Being
05. Cosmic Walkers
06. No Faced Mindless
07. Living Waves
08. Vacuum
09. Stillness Is Timeless
10. Aathma I: Universal Oneness
11. Aathma II: Spiritual Bliss
12. Aathma III: One With The Light
13. Aathma IV: Many Of One

Besetzung:

Marc Martins – Vocals
Carlos Lozano – Guitars
Miguel Espinosa – Keyboards, Vocals
Jordi Gorgues – Guitars
Filipe Baldaia – Guitars
Tony Mestre – Bass
Sergi “Bobby” Verdeguer – Drums

Internet:

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About Author

Metaller seit über 25 Jahren! Metaller in 25 Jahren! Ich bin verloren in der Musik. Egal ob beim Hören oder wenn ich selbst Musik mit meinen Bands namens SCARGOD, SHADOWS GREY und Under The Bloodred Sun mache. Nur meine Familie hat noch Vorrang. Rock on

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