Band: Rebuig
Titel: Mort I Futur
Label: Pick Your Twelve
VÖ: 05.08.16
Genre: Sludge/Doom Metal
Bewertung: 2/5
Written by: Robert

Die aus Madrid stammenden Rebuig werkeln seit 2013 im Bereich des Sludge/Doom Metal, wobei man gleich zu Beginn sagen muss, ihre Art bzw. Abform klingt deutlich Death lastiger. Was vielleicht etwas nach der Art des umgewandelten und sehr zähen Death Elements klingen mag wurde auf dem aktuellen Werk „Mort I Futur“ sicherlich weitläufiger eingehämmert. Klingt aber im Großen und Ganzen nicht wie zäher Kaugummi. Eher abschreckend sind vielleicht diese psychedelischen Passagen, diese sind einfach zusehends nervig und man zerstört weites gehend die gute Stimmung, welche man vorher sehr fachmännisch gezaubert hat.

Die Songs sind dadurch sehr schwierig anzuhören ausgefallen und die sonst so tolle Linie vor allem die groovenden, tonnenschweren Riffs mit denen man einen guten Soundmorast gezaubert hat werden immer wieder in den Hintergrund gedrängt. Dieses beklemmende Gefühl sich nicht ausgiebig an dem zu laben ist einfach ein totaler Verhau. Es wäre doch besser gewesen eben mit der schweren Vibes des Stoner und Doom/Sludge sein auslangen zu finden und nicht alles mit diesen nervigen, psychedelischen Zwischengeplänkel sich den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Dazu noch immer wieder das nervenaufreibende Gekeife von Sänger Albert Coscolin ist einfach eine Sache, wo man am liebsten die Wohnungseinrichtung zerstören würde. Im Bereich des Growling würde macht er nämlich einen guten Job. Auch hier kommt dieser Einsatz des Geknarze und Gekeif immer genau dann wenn die Truppe einen guten Sound bietet. Somit erstellt sich mir abermals die Frage, warum das Ganze? Man walzt dadurch die superb geschaffene Linie total nieder und dies ändert sich auch nach dem x-ten Durchlauf nicht. Wirklich sehr, sehr Schade, mit weniger aus diesem Psycho Geplänkel wäre da deutlich mehr drinnen.

Fazit: So tolle Anfänge und Vibes, die leider immer wieder durch komische, wie auch Psycho lastige Unterbrechungen total zerstört werden. Damit entgleitet den Spaniern einfach das Ruder und bestätigt. Weniger ist oftmals wesentlich mehr.

Tracklist:

01. Penjat i empalmat 08:38
02. After al pati de llums 09:03
03. 12 metres 05:56
04. Zulos i democràcia 05:55
05. Andorra, putes i bosses de brossa 05:07

Besetzung:

Jaime Luis Pantaleón (guit)
Oscar Altaba. (drums)
Victor Teller. (bass)
Albert Coscolin (voc)

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.