Band: Roxxcalibur
Titel: Gems Of The NWOBHM
Label: Limb Music
VÖ: 2015
Genre: Heavy Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Lex

Coverbands gibt es viele, aber wie oft kann man schon einer Coverband Originalität zusprechen? Roxxcalibur sind so ein Fall: Schon zum dritten mal hat die Gruppe sich in die dunkelsten Ecken ihrer New Wave Of British Heavy Metal Sammlung gewagt. Wieder haben sie uralten Tracks neuen Glanz verliehen, deren Urheber wohl nur den eingefleischtesten Hardcore-Sammlern zur Gänze bekannt sein dürften.

Das ist schon mehr als bloßes Covern, das ist regelrechte Kulturarbeit gegen das Vergessen wahrer Perlen der Metal-Frühzeit, was die Gruppe da abliefert. Langweilig oder zurecht vergessen ist nämlich keiner der hier zusammengestellten Tracks, ganz im Gegenteil: Wem die gecoverten Originalbands ohne Google überhaupt nichts sagen (und das dürften mindestens 90% der heutigen Metal-Fans sein), der bekommt hier ein Album voll mit “brandneuen” Meganummern – direkt aus der fernen Vergangenheit direkt ins 21. Jahrhundert gebeamt!

Anspieltip für Newbies: “Name, Rank & Serial Number” (oder „Panzer Division Destroyed“, oder „Black Ice“ oder… oder gleich das ganze Album).

Tracklist:

01. Why Don’t You Kill Me? (Original: LEGEND 1982)
02. Soldiers Of War (Original: SATAN’S EMPIRE 1981)
03. Paper Chaser (Original: TAURUS 1980)
04. Running Blind (Original: BASHFUL ALLEY 1980)
05. Fool’s Gold (Original: VIRTUE 1987)
06. Stormchild (Original: TRESPASS 1980)
07. (The Age Of) Machine (Original: MYTHRA 1981)
08. Hounds Of Hell (Original: SPLIT BEAVER 1981)
09. Somewhere Up In The Mountains (Original: MARQUIS DE SADE 1981)
10. Midnight Chaser (Original: WHITE SPIRIT 1980)
11. Black Ice (Original: ARAGORN 1981)
12. Panzer Division Destroyed (Original: BUDGIE 1980)
13. Rip Off (Original: SMOKIN‘ ROADIE 1983) (CD only Bonus Track)
14. Name, Rank & Serial Number (Original: FIST 1980)

Besetzung:

Mario Lang (bass)
Holger Ziegler (guitars)
Alexx Stahl (vocals)
Neudi (drums)
Kalli Coldsmith (guitars)

Internet:

Roxxcalibur Website

Roxxcalibur @ Facebook

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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