Band: Samavayo
Titel: Dakota 
Label: Setalight Records/NoisOlution
VÖ: 06.05.16
Genre: Stoner Rock
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Samavayo sind eine Berliner Stoner Rockband. Dies bedeutet aber jetzt nicht dass dies jetzt eine Formation ist, welche ihrer Lyrics astrein in Englisch singen. Nein auf deren Album „Dakota“ wurden auch einige Tracks in der Landessprache von Fronter Behrang Alavi eingesungen. Dies ist ein absoluter Bonuspunkt, denn die Songs werden in Persisch vorgetragen. Das verleiht den Songs eine absolute Extranote. Genau für solche Sachen bin ich immer zu haben, denn es ist einfach so, dass genau solche Bands das gewisse Etwas haben.

Weiters ist auch der folkloristische Einfluss des orientalischen Sounds im Stoner Rock dieser Berliner Truppe verankert. Dies ist eben eine Sache, welche ebenfalls als absoluter Bonuspunkt zu sehen ist. Die Sonter Rock Rhythmen sind von knackigen, sehr groovenden Einlagen geprägt und diese Fusion aus dem persischen Folklore Sound und dem eben derben Rock ist einfach absolut knackig. Dies ist einmal ein sehr frischer Sound in diesem Bereich und dafür dürfen sich die Jungs von Samavayo mal absolut auf die Schulter klopfen.

Viele Bands versuchen in diesem Genre neue Akzente zu setzen. Einigen gelingt es, aber so frisch und eben etwas neuer angefärbt schaffen es nur wenige. Die Berliner Combo hat es geschafft und so darf man einen durchaus gut angelehnten Genresound lauschen, wird aber dabei eben von den urtypischen Einlagen und Einflüssen etlicher folkloristischer, persischer Musikgruppen zusätzlich verwöhnt.

Es ist einfach ein Fakt, dass die Formation es versteht, viele frische Vibes zu bieten und nicht auf die ewige nacheiernde Schiene aufgesprungen ist. Andererseits sicherlich die Ur-Roots gut bewahrt und eine sehr ausgefeilte Taktik zu Protokoll bringt. Sehr facettenreich und mit vielen guten, eigenständigen Neuerungen im Gepäck.

Fazit: Ein wahrlich knackiges Stoner Rockalbum, welches durchaus für eine breite Palette der Genreliebhaber ein Muss ist. Auch eben die persischen Soundeinflüsse des Fronters kommen zur Geltung und das macht das Ganze Konzept zu einem reichhaltigen Hörerlebnis.

Tracklist:

01. Arezooye Bahar
02. Iktsuappok
03. Dakota
04. Cross The Line
05. Intergalactic Hunt
06. Overrun
07. Kodokushi

Besetzung:

Behrang Alavi (voc & guit)
Stephan Voland (drums)
Andreas Voland (bass)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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