Band: Shattered Sun
Titel: Hope Within Hatred
Label: High Roller Records
VÖ: 2015
Genre: Modern Metal/Metalcore
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Was ist wenn man Melodic Metal und Core mixt? Nun die Maße der Truppen betitelt sich dann selbst als Modern Metal Band. Auch die Texaner werden vom Label so angepriesen. Keine Frage, dass sich dieser Tage über Originalität streiten lässt. Das Debütwerk der Formation kracht amtlich und bietet allseits bekannte Trademarks. Somit nicht das Gelbe vom Ei? Doch eigentlich schon, denn es kommt immer auf die Umsetzung und den Charme an den man versprüht und das können die Amis sehr gut. Die Fusion aus purer Core Härte und dem klaren Ansatz vieler Melodien und clear Gesängen mache es aus. Das Gemisch hat einfach etwas und steckt an. Es mag nicht neu erfunden sein, aber, und dazu kann man stehen wie man will, es zündelt gewaltig. Dadurch entfacht man durch einen kleinen zündenden Funken einen wahren Buschbrand. Das stete zerren zwischen harten Fragmenten und idyllischen Melodien macht das Ganze zu einem guten Hörschmaus. Die Texaner haben sich hier durchaus nicht lumpen lassen und offerieren uns auf breiter Front einen facettenreichen gut abgestimmten Klang. Somit nicht zu schnöde auf die Trommel geschlagen, aber auch nicht den Kitsch Schnick-Schnack ausgepackt. Hier gibt es einfach eingemachte, harte Fleischbrocken und dazwischen serviert man uns zuckersüße Melodieaufgüsse. Dies bringen nur wenige zusammen, und dann noch überzeugend. Das fachmännische vorsetzen ist den Burschen somit sehr gut gelungen und der Wiedererkennungswert, wenn auch sehr von anderen großen dieses Genres geprägt, kann als gut tituliert werden. Frei von der Leber wird eben gezockt und man will sich nicht in eine Schublade prangern lassen, was aber eben sehr schwierig ist. Man könnte nun schlussendlich streiten, was die Originalität und Innovation betrifft. Viele sehen es sicherlich als schlichtes Modern Metal Machwerk. Meine persönliche Meinung ist, dass es sich hier durchaus um viel Unterhaltung handelt und man nicht einfach die ewige Core Schiene oder Modern Metal Schiene auspackt. Die Neuerfindung können die Texaner nicht entfachen, wohl aber mit ihrer Umsetzung für einen frischen Wind sorgen.

Fazit: Rech nettes Modern Metal Album, für einen breiten Angriff braucht man definitiv noch etliche Etagen nach oben. Doch mit dem Debütwerk hat man schon mal einen sehr guten Eckpfeiler platziert. Jetzt heißt es ordentlich weiter arbeiten und nicht ausrasten.

Tracklist:

01. The Ultimatum
02. Victory Or Death
03. Hope Within Hatred
04. Reign Over Me
05. Burning Regrets
06. Waging War
07. Dead Set
08. 281
09. Awaken
10. No Sympathy
11. Return To Serenity

Besetzung:

Marcos Leal (voc)
Daniel Trejo (guit)
Jessie Santos (guit)
Joseph Guajardo (bass)
Robert Garza (drums)
Henry Garza (keys & samples)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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