Squealer – Behind Closed Doors

Band: Squealer
Titel: Behind Closed Doors
Label: Pride & Joy Music
VÖ: 23.02. 2018
Genre: Thrash/Power Metal
Bewertung: 4.5/5
Written by: Lex

squealer-behind-closed-doors-album-artworkSquealer kommen nach einer zehnjährigen Pause wieder mit einem neuen Album um die Ecke, um sich wieder in das kollektive Gedächtnis der Metalwelt zu spielen. Nicht wenige – eingeschlossen der Rezensent – werden die deutschen Thrash/Power Metaller nämlich unbekannt sein, obwohl man in den Neunzigern und 2000ern doch seine signifikante Menge Staub aufwirbeln konnte und mit namhaften Bands (u.a. Judas Priest) tourte.

Das stellt in diesem Fall absolut kein Problem dar, denn „Behind Closed Doors“ ist ein ungeheuer abwechslungsreiches als auch eingängiges, melodisches wie auch brachial tönendes Album geworden, das tatsächlich Fans von Gamma Ray bis hin zu Pantera und Kreator gleichermaßen begeistern sollte. Sebastian Werners stimmliche Wandlungsfähigkeit sucht seinesgleichen, denn der Mann bekommt die jeweils passenden Vocals nicht nur absolut überzeugend hin, sondern bringt vom fiesen Thrash-Monster bis zum erhebenden Power Metal-Chorus auch alles mit der gleichen Passion hin.

So klingt zeitgemäßer und aufregender, aber den Wurzeln der klassischen Metalstile getreuer Stahl – das hat nichts mit dem halt- und planlosen Genre-Jonglieren moderner Pseudopioniere ohne Identität zu tun. Ob gnadenlose Thrash-Keulen wie der Titeltrack, Megaohrwürmer der Marke „Time Goes By“ oder groovende Heavy Rocker wie „M:O:T:M“, das alles gehört mit Sicherheit jetzt schon zum stärksten Stoff des noch jungen Jahres.

Tracklist:

01. Madnecessity
02. Behind Closed Doors
03. Time Goes By
04. Dream Shot
05. Foolish Man’s Invasion
06. Into The Past
07. Brainwash
08. Fate
09. Modern World Maniacs
10. Worlds Collide
11. M:O:T:M

Besetzung:

Lars Döring (Guitars)
Michael Schiel (Guitars)
Sebastian Werner (Vocals)
Manuel Roth (Bass)

Internet:

Squealer Website

Squealer @ Facebook

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.