Band: Stala & So.
Titel: Stala & So.
Label: Escape Music
VÖ: 21.08.15
Genre: Hard Rock
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Stala & So servieren uns mit ihrem Selbstbetitelten Album den Langstreich Nummer vier. Dies unterstreicht, dass der ehemalige Lordi Schlagzeuger mit seiner neuen Formation nicht unbedingt im Schatten steht. Man ist zwar kein gehpyter Songkontestgewinner, rockt aber und dass steht für den Verstand der Finnen, ordentlich die Bude. Zwischen Melodic Rock und leichten Glam Einflüssen der Ära 70er und 80er wird dabei das volle Brett geboten. Auch sind genügen Melodiegitarrenbretter dabei, welche mich etwas an die glanzvolle NWOBHM Ära erinnern. Gut verpackt und vermischt unterstreichen die Finnen ihren Status, welchen sie sich leider still und heimlich erspielt haben. Während anderen Kollegen ordentlich unter die Arme gegriffen wird, hatten es diese Vertreter deutlich schwerer ordentlich Fuß zu fassen. Völlig unbegründet, denn ihre Schnittmenge mag sicherlich traditionelle Einflüsse haben, wurde aber wesentlich moderner verpackt. Die steten Wechsel der Jahrgänge 70 und 80 finde ich wirklich brillant und man spiegelt den alten Spirit sehr gut wieder, aber dies aufgrund leichterer Tricks deutlich frischer und moderner verpackt. Somit nicht abgelutscht oder abgehalftert, nein einfach erfrischender verpackt hievt man den alten Sound in die heutige Zeit. Die amtliche Melodic Kante darf dabei ebenfalls nicht fehlen, wie eben raueres Spiel. Die Fusion bzw. die daraus resultierende Melange ist gewaltig gut zusammengefügt worden. Eben genau deswegen klingt das Material nicht so abgelutscht, oder gar zu vorhersehbar klar poliert. Dies unterstreicht einerseits das fachmännische Wissen, wie man AOR oder Melodic Rock etwas knackiger umsetzt, an anderer Stelle etwas moderner das Ganze vorträgt und schlussendlich wird dies wohl einer breiteren Palette an Rock, Melodic Rock und Glam Rock Fans gefallen. Altersgrenze gibt es hier keine, denn eben durch solch eine Mixtur könnte man es durchaus schaffen Generationen zu vereinen. Fakt ist durch eine gute Atmosphäre, wie auch nicht zu glatte Instrumentalisierungen im Sound wurde ein bunter, frischer Sound geschaffen, den ich so echt nicht erwartet hätte. Somit nicht für Ewiggestrige Melodic Rocker, die nur stur schillernde Alben ihrer Götter auflegen, sondern für eine breite Schar an Musicfans, welche melodischen Rock genauso lieben, wie leichte, modernere, als auch rauere Unterwanderungen.

Fazit: Wirklich stark was die Finnen hier geschaffen haben. Sicher nicht der Weisheit letzter Schluss, aber als Abwechslung im Melodic Rock Bereich durchaus unter dem Motto „Most Welcome“.

Tracklist:

01. I Need More 3:28
02. When The Night Falls 4:15
03. Headlong 4:00
04. Now N‘ Everyday 3:54
05. I Can See It In Your Eyes 3:55
06. Shine Out 2:56
07. Living For Today 4:11
08. The Girl With Guilty Eyes 4:44
09. You Don’t Mind (Devil In Disguise) 3:32
10. Goodbye 4:12

Besetzung:

Stala (voc)
Nick Gore (bass)
Sami J (guit)
Pate Vaughn (guit)
Rudy (drums)

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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