Band: Steel Horse
Titel: In The Storm
Label: Firefield Records
VÖ: 2011
Genre: Heavy Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Steel Horse sind so eine Band, wo ich mich Frage, warum bekommen die jetzt keinen Label Vertrag. Sicherlich die neueste Errungenschaft mögen die eisernen Pferde aus Madrid jetzt nicht sein. Allerdings und das steht außer Frage sie gehören zu jener Riege die den klassischen Heavy Metal bestens vertritt. Kein sinnloses Geplänkel, sondern gut durchdachte Ideen und Traditionen werden gut aufgeschachtelt durch die Boxen gejagt. Die 2007 gegründete Truppe agiert wie eine der großen Truppen, wobei ihr Sound sehr amerikanisch klingt. Sprich hier wird nicht eine moderne Neuauflage des NWOBHM geboten. Nein die Spanier orientieren sich vielmehr an die alten Glanztaten der Formationen jenseits über den großen Teich. Ein Heavy / Power der klassischen Reminiszenzen wird hierbei als gute Grundlinie genommen. Angereichert wird dies Mal mehr, Mal weniger mit schmucken Melodielinien unterwandert. Weiters knackt man die Grenzen mit speedigen Schüben welche gekonnt zünden. Solch ein gutes Mal kann man als Traditionalist nur verschlingen. Einzig der Gesang ist meiner Meinung nach noch ziemlich schwachbrüstig. An sich hat der Fronter gute Shouts drauf, dennoch klingt er bei gewissen Passagen ziemlich leise. Was nichts anderes heißt beim nächsten Mal, mehr Eier bitte! 80er Heavy Raketen gibt es somit am laufenden Band und das erfreut das True Herz ungemein. Man wirkt aber nicht überheblich oder zu kitschig, was man ja bei vielen Kapellen dieses Genre oftmals belächelt. Nein durchaus ernstzunehmend werden die Stücke zu einem MUSS für den Verehrer des Genres. Wie schon erwähnt an sich hat man sich mehr in Richtung Amerika angesiedelt. Doch bei etlichen Stücken hat man Saxon lastige Allüren drauf. So muss also eine kunterbunte Mischung klingen. Dies ist wirklich wunderbar aufzunehmen und da juckt es einfach in der Hose. Wer seine Kutte bis dato noch nicht übergestreift hat, kann dies nun wirklich tun, es ist Zeit geworden. Die Revolution vor dem Herrn werden die Jungs nicht herauf beschwören, allerdings sind sie eine gute Bereicherung in der Metal Landschaft, vor allem eben für das True 80ies Heavy Klientel. Tempomäßig wird eine breite Schicht geboten und so gesellen sich zwischen Speed Granaten auch hymnischere Partystücke, wie auch harmonischer ausgelegte Songs dazu.

Fazit: Guter 80er Aufguss für die heimische Sauna. Fraglich ist warum die Jungs bis dato noch immer keinen Vertrag an Land ziehen konnten. Ist diese Art von Musik nicht mehr in? Wohl kaum, sie erfreut sich nach wie vor größter Beliebtheit und somit seien die Fans des klassischen Heavy Metal gefragt die Mannschaft der eisernen Reiter zu supporten. Auszahlen tut es sich allemal und weit mehr bekommt man beim zusammengeschnürten Paket aus Spanien. Up the Irons with the Steel Horses 😉

Tracklist:

01. The Rebel 04:00
02. In the Storm 05:41
03. Cross the Edge 03:45
04. Thunderdome 04:47
05. Crystal Grave 07:11
06. Land of the Wolves 04:45
07. Live to Rock 04:06
08. Nocturne 06:28
09. The Sacred Runes 03:58

Besetzung:

Jorge Cortés (voc)
Willy Gascón (guit & keys)
Angel Muñoz „Choco“ (bass)
Rubén Salvador (drums)

Internet:

Steel Horse Website

Steel Horse @ Facebook

Steel Horse @ Myspace

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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