Band: Sterbhaus
Titel: New Level Of Malevolence
Label: Black Lodge Records
VÖ: 29.05.15
Genre: Death/Thrash Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Thorsten

STERBHAUS ziehen mit ihrer 2. Album-VÖ „New Level Of Malevolence“ konsequent ihr ganz eigenes Ding durch, setzen da an wo mit dem Debüt „Angels For Breakfast…And God For Lunch“ erfolgreich vor 3 Jahren gestartet wurde und…verlieren sich ein wenig im überdimensionierten progressiven Ablauf ihres ansonsten sehr von 80er Thrash und oldschooligem Schwedentod dominierenden, sauber produzierten Sound.

Angereichert, bzw. bereichert wurde der musikalische Grundtenor mit Einsprengsel diverser anderer Spielarten des Metal wie z.B. doomigen Klängen, Groove aber auch Black Metal Elemente sind nicht zu überhören.
Das Album startet erfreulich gut in die Gehörgänge, macht sogar richtig Spaß aber die Jungs haben sich ein bisschen zu tief in die progressiven Windungen gewagt und machen besonders auf der 2. Hälfte des Album damit nicht wirklich eine gute Figur.
Wie so oft, ist manchmal weniger mehr!

Der von der Band selbst-betitelte „Metal Deluxe“ ufert nicht aus, sondern klingt an vielen Stellen einfach zu technisch, zu vertrackt. Etwas mehr Lockerheit hätte einigen Songs besser zu Gesicht gestanden um eingängiger in den Schädel zu gehen.

Dadurch geht mir der Ohrwurm-Effekt verloren, es entsteht nicht wirklich ein Wiedererkennungswert der sich aus den unzähligen Melodien ergibt, technisch gut gespielt ist, aber doch etwas zu viel Chaos im Hirn hinterlässt.

Die teils augenzwinkernden und recht düsteren Texte stehen der Musik in nichts nach und letztendlich erkennt der Musikfreund doch, dass alles irgendwie Hand und Fuß hat, es keine überflüssigen oder gar nervende Füller gibt und die Band ihr Handwerk versteht sowie mit hörbarer energischer Spielfreude Ihr Werk solide vorträgt.

Wenn Album Nummer 3 die Vorzüge der ersten beiden Alben kompensieren und „Fehler“ ausmerzen kann, dann könnte da echt was Großes auf uns zu kommen!

Aber wir sind noch bei Album Numero 2 und das hat seine 4 von 5 Punkte wahrlich verdient!

Thrasher, Deathmetaller und Metaller mit weiter Stilausrichtung im Musikgeschmack sollten sich unbedingt mal mit den Schweden STERBHAUS auseinandersetzen.

Warum der Albumtitel größer als der Bandname auf dem eigentlich sehr gelungenen Cover-Artwork ist, weiß wohl auch nur die Band selbst…

Tracklist:

01. Grudgeholder – Hatemonger 05:39
02. El Giftus Satanus 04:23
03. Necrostabbing the Corpsefinder 03:32
04. Bloodbarf 04:12
05. Crossed and Pissed and Devoured 03:20
06. New Level of Malevolence 05:30
07. Baby Jee and the 3 Stalkers 05:16
08. The King of the Red 05:06
09. It Came from the Brain 02:42
10. The Grand Theology 06:35

Besetzung:

Marcus Hammarström (voc & bass)
Jimmy Ahovalli (guit)
Simon Olovsson (guit)
Erik Röjås (drums)

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