Band: Svart Crown
Titel: Witnessing the Fall
Label: Listenable Records
VÖ: 2010
Genre: Black/Death Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Much

Die Franzosen erobern nach und nach mit brachialer Gewalt die CD-Regale der deutschsprachigen Metalheads. Und das zu Recht, wie das neueste Werk von Svart Crown, dass auf den Namen „Witnessing the fall“ hört, zeigt.

Nach einem kurzen Intro zeigen uns die vier, wo der Hammer hängt. Hohe Geschwindigkeit mit dennoch Atmosphäre schaffenden wallenden Gitarrenschlägen zu verknüpfen ist definit kein einfaches Stück, funktioniert aber sehr gut, wie die Nachfolgenden Tracks beweisen.
Rasende Drumparts stehen die nächsten Minuten auf dem Plan, die bei „Colosseum“ die Oberhand behalten.
Ähnlich brachial startet auch „Dogs of God“, geht allerdings sehr in groovige Parts über. Das erste Drittel gönnt uns wahrlich keine Verschnaufpause.

Der Ex-Drummer von Glorior Belli zeigt uns erneut, dass er kein Kind von Traurigkeit ist, speziell bei „Nahash the Templator“ und „Here comes your Salvation“ schöpft er aus dem Vollen, was Geschwindigkeit angeht.

Gewollt oder nicht, bei „Into a demential sea“ hat es den Anschein, dass die Vocals ein wenig untergehen. Geschwindigkeit wird die erste Hälfte wieder groß geschrieben. Ein Gefühl von Leere kommt auf, nachdem die Gitarre ihr bestes beisteuert. Angst vor einem Depressionsanfall braucht keiner haben, stimmungsgeladen und brachial kämpft sich der Song ein Ende frei.

„An Eternal Descent“ zeigt uns auf ein Neues eine geballte Ladung Energie. Geschickt eingesetztes Geflüster setzt noch das gewisse Etwas hinzu. „The end only was the beginning“, so JB Le Bail, ehe sie zum finalen Axtschwung ansetzen.

„Strengh higher than justice“ bleibt eher im mittleren Tempobereich, wobei Geschwindigkeit im Black/Deathmetal ja auch eher eine Sache der Interpretation ist. Der Gesang beschränkt sich im gesamten Album durchgehend auf Growls, was definitiv kein Fehler ist.
Riffs wie aus einer Kettensäge warten bei „Incestous Breath“ . Tempo wird auch hier durch Rhythmus ersetzt, absolut bösartig.
Mit knappen 8 Minuten Doom überrascht uns das Quartett noch einmal gegen Ende der CD. „Of sulphur and fire“ schafft ordentlich Atmosphäre und verweilt in Untergangsstimmung.

Fazit: Es kommt nicht nur Käse aus Frankreich! Alles in Allem schlägt das 2010er Werk überdurchschnittlich gut zu Buche, abgerundet wird „Witnessing the fall“ durch ein 1a Albumcover. Die Jungs wissen definitiv, worauf es ankommt, das hat auch „Listenable Records“ mitbekommen, wo sie derzeit unter Vertrag sind.

Tracklist:
01. Where The Light Ends 1:43
02. Colosseum 3:05
03. Dogs Of God 4:17
04. Nahash The Temptator 5:23
05. Here Comes Your Salvation 3:45
06. Into A Demential Sea 4:27
07. An Eternal Descent 6:23
08. Strengh Higher Than Justice 4:01
09. Incestuous Breath 4:51
10. Of Sulphur And Fire 8:08

Internet:
Svart Crown Official Homepage

Svart Crown @ MySpace

Line Up

JB Le Bail (voc & guit)
Clément „Klem“ Flandrois (guit)
Ludovic Veyssière (bass)
Gaël Barthélemy (drums)

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