Band: The Order Of Israfel
Titel: Wisdom
Label: Napalm Records
VÖ: 2014
Genre: Doom
Bewertung: 5/5
Written by: Lex

Israfel hat mit Israel nichts zu tun, sondern ist ein Engel aus dem islamischen Pantheon. Ein ziemlich hässlicher Motherfucker mit einem gewaltigen haarigen Körper (-wie alle Engel übrigens; also seid froh dass sie ausgestorben sind-), der überall von Mündern und Zungen bedeckt ist. Die liebe lange Ewigkeit sitzt er am liebsten vor einer Tröte, mit der er den Tag der Auferstehung ankündigen soll (aka die Zombie-Apokalypse).

Schön, dass Israfel jetzt einen eigenen schwedischen Orden hat, der nun sein Full Length Debut aufgenommen hat. Und dieses Teil ist ein prächtiges Meisterwerk! Alle großen Vorbilder und Heroen, die einem beim Genrebegriff „Doom“ in den Sinn kommen, scheinen auf. Aber von Plagiat kann keine Rede sein. THE ORDER OF ISRAFEL sind sich der Ursuppe des Doom eingedenk und kochen diese auch, schaffen daraus mit „Wisdom“ aber ihre eigene Schöpfungsgeschichte. THE ORDER OF ISRAFEL ist endlich mal wieder eine Band aus richtigen Künstlern, die keine Baukästen und Formeln nötig haben, sondern jedem Song seine eigene Seele zu geben verstehen. Wie selten ist es geworden, dass jeder Song eines Albums sich auf Anhieb vom vorherigen unterscheidet, und trotzdem sofort ein und derselbe Urheber dahinter erkennbar ist? Viel zu selten, aber THE ORDER OF ISRAFEL sind endlich wieder so ein Fall. Und wer schreibt heute noch 15minütige Überlängensongs, auf denen jeder Ton sitzt und keiner überflüssig ist?
Dieses Debut Anwärter auf das Album des Jahres zu nennen wäre untertrieben. Das ist ein Anwärter auf die Ewigkeit. Ein Meisterwerk von einer großen neuen Band.

Tracklist:

01. Wisdom
02. On Black Wings, A Demon
03. The Noctuus
04. The Earth Will Deliver What Heaven Desires
05. The Order
06. Born For War
07. Promises Made To The Earth
08. The Vow
09. Morning Sun (Satanas)

Besetzung:

Tom Sutton (Vocals, Guitars)
Patrik Andersson Winberg (Bass)
Hans Lilja (Drums)
Staffan Björck (Guitars)

Internet:

The Order Of Israfel @ Facebook

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About Author

Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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