Traitors Gate – Fallen

Band: Traitors Gate
Titel: Fallen
Label: No Remorse Records
VÖ: 25/05/2018
Genre: Heavy Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Lex

traitors-gate-fallen-album-artworkNeue Alben nach dreißigjährigen Pausen sind ja mittlerweile recht alltägliche Phänomene geworden, deren leider häufig nur laue musikalische Lüftchen dann auch nicht allzu viel Staub aufwirbeln. Im Falle von Traitors Gate, deren altes Material aus den 80ern ich nicht kenne und auch bewusst nicht vorab gehört habe, lässt vorliegender Release allerdings auf mehr Material in der Zukunft hoffen.

Das Album bewegt sich irgendwo zwischen den wieder erstarkten Judas Priest der Gegenwart und den metallischen Solo-Projekten Bruce Dickinsons. Sy Davies Vocals, die nicht nur gelegentlich an einen gewissen Metal God erinnern, tragen dazu auch nicht unbeträchtlich bei. Im Großen und Ganzen ist der Sound von „Fallen“, dank dieser Mischung aus Queensryche-Melancholie, Priest-Melodieführung und Dickinson-Epik, einfach zum Reinknien für jeden Fan klassischen Metals. Das oft stampfende Riffing überzieht das Ganze dann noch mit einem dezent zeitgemäßen Anstrich. „Retribution“, „Solar Plains“ oder „Fall From Grace“ ist nur eine Auswahl der überzeugenden Anspieltipps.

Dass es trotzdem zunächst bei vier Punkten bleiben muss, liegt daran dass einige Songs noch zu sehr im Standard-Bereich verharren: Aus „Mean Streets“ beispielsweise hätte man noch einiges mehr rausholen können.

Unterm Strich ein gelungenes Comeback mit – wie gesagt – einem Sound zum Reinknien, veredelt durch gute Melodien und einen starken Sänger, der vor allem durch Power und Emotion besticht.

Tracklist:

01. Retribution
02. Homeland
03. Deceiver
04. Mean Streets
05. Edge Of Destruction
06. Solar Plains
07. Fall From Grace
08. Sign Of The Cross
09. Only The Strong
10. Fallen

Besetzung:

Sy Davies (Vocals)
Andy Durso (Guitar)
Steve Colley (Bass)
Paul House (Drums)

Internet:

Traitors Gate @ Facebook

Share.

About Author

Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

Diese Website nutzt Cookies. Bitte beachten Sie unsere Datenschutz-Erklärung

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close