Band: Ultimatium
Titel: Vis Vires Infinitus
Label: Underground Symphony
VÖ: 15.06.15
Genre: Melodic Power Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Oftmals kramt man ja gerne alte Scheibletten raus und fragt sich was wurde aus…? Nun erst vor kurzem das Dreamtale Album „Ocean’s Heart“ abgestaubt und Sänger Tomi Viiltola hatte damals ja wirklich eine tolle Leistung gezeigt. Erfreut einen dann schon, wenn gar nicht mal so viel später ein Album eintrudelt, wo der Sänger schon seit 2004 mitwirkt, aber man es eigentlich so nicht mitbekommen hat. Nun stellen die Finnen Ultimatium mit dem Titel „Vis Vires Infinitus“ ihr drittes Langeisen vor. Stilistisch durchaus mit Stratovarius, Sonata Arctica und Konsorten zur Gründungsphase vergleichbar, gleitet man aber deutlich traditioneller durchs Geschehen. Dies heißt, weniger Geklimper an sich und vermehrt auf eine steife, pfiffige Power Metal Linie bauend. Auch die Einflüsse der früheren Brötchengeber des Sängers sind nicht spurlos vorbeigegangen und so gibt es auch hier einen sehr guten Schuss. Die Power Trademarks sind gut und zünden sofort, dies haben einfach die skandinavischen Bands einfach am besten drauf, man weiß nicht woher das kommt, aber mit Masse trifft dies immer zu. Eine animierende Power Metal Granate nach der anderen wird hier abgeschossen und grundsätzlich gibt es eigentlich nichts zu meckern. Man biedert sich nicht unbedingt an und versucht durch die Band eine eigene Linie zu fahren zu gut es geht. Aussagekräftiger Gesang und sehr stimmige Keylines verstärken das umso mehr. Somit eher ein bodenständiges Metal-Spektakel, welches aber aufgrund der sehr frischen Vortragsweise durchaus anzustecken vermag. Die Songs plätschern nicht daher sondern haben einen guten, durch die Bank eher rauen Schwung im Gepäck und das macht ordentlich was her. Gitarrenliebhaber kommen ebenfalls bei einigen Passagen auf ihre Kosten, dennoch wird hier nicht ein Exekution Soli-Shred nach dem anderen abgeliefert, sodass man erbrechen könnte. Alle Linien wurden gut zusammengefügt und so kann man den Jungs zu dem Album durchaus gratulieren. Während andere immer mehr diesen für mich eher unbrauchbaren Fantasy-Kitsch auspacken, ja auch die großen aus Finnland, berufen sich diese Vertreter auf eine eher solide Linie, welche aber zu keinem Zeitpunkt schlapp klingt.

Fazit: Wirklich guter skandinavischer Power Metal, der oftmals am Rad der Zeit zu drehen vermag. Klingt möglicherweise altbacken, tut es aber aufgrund der frischen Songs eigentlich weniger.

Tracklist:

01. Vis Vires Infinitus
02. C’Est La Vie
03. I Remember
04. Departure
05. Victory Calls
06. Who Stole My Winter?
07. New Horizon
08. Never Tell
09. Curtain of Darkness
10. Shine On
11. The Landing
12. Truth of the Universe

Besetzung:

Nicola Ciarlini (voc)
Emanuele Checcoli (guit)
Matteo Petroncini (keys)
Matteo Mantovani (bass)
Luca Marchini (drums)

Internet:

Ultimatium Website

Ultimatium @ Facebook

Ultimatium @ MySpace

Ultimatium @ YouTube

Share.

About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

Comments are closed.

Diese Website nutzt Cookies. Bitte beachten Sie unsere Datenschutz-Erklärung

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close