V1 – Armageddon (End Of The Beginning)

Band: V1
Titel: Armageddon (End Of The Beginning)
Label: Frog Juice Production
VÖ: 13.10.2017
Genre: Classic/Heavy Rock
Bewertung: 3/5
Written by: Lex

V1-Armageddon-album-artwork„V1“ wurde laut „Encyclopeadia Metallum“ von Dennis Wilcock 1977 begründet, nachdem es bei „Iron Maiden“ nicht mehr für ihn lief. Bis zum Jahr 2015 scheint aber nicht viel los gewesen zu sein, denn aus dem Jahr datiert die erste Veröffentlichung in Form einer Split-CD namens „The Spaceward Supersessions“. Dass ich die ganze Zeit den Vocals des Mannes gelauscht hatte, der später durch Paul Di Anno und letztenendes (zum Glück) durch Bruce Dickinson abgelöst wurde, war mir mangels Label-Info gar nicht bewusst (Also wäre ich das Label von V1, würde ich das verdammt nochmal ausschlachten um die Jungs kräftig zu pushen).

V1“ klingen dabei keineswegs nach den erfolgreichen ehemaligen Weggefährten, auch nicht nach den ruppigen NWOBHM-Anfängen. Vielmehr röhrt „Armageddon…“ in Form eines entspannten Classic Rock Album, mit manchmal rock´n´rolligen, manchmal auch eher bluesigen Anklängen. Die Stimme von Dennis Wilcock passt perfekt zu dieser Art von Musik. Der Mann hat eine gute Stimme mit deutlichem Wiedererkennungswert. Letzteres lässt sich auch allgemein über die Musik der Gruppe sagen.

Der Wehrmutstropfen dabei: Wie so viele andere passable Alben gibt es auf „Armageddon…“ zu wenig wirklich mitreißende Songideen, auch wenn man mit „V1“, „Taking You Higher“ und „Armageddon“ nahe drankommt. Mehr ins Gewicht fällt aber die allzu stark ausgeprägte Gemütlichkeit – beziehungsweise die fehlende Power. Ein bisschen Metalpower hätte vielleicht etwas Staub vom ergrauten Classic Rock-Mantel fegen können.

Unterm Strich bleibt handwerklich gut gemachter Classic Rock für Leute, die in Dennis Wilcocks Alter sind.

Tracklist:

01. V1
02. Taking You Higher
03. Devil Devil
04. Don’t Cause A Scene
05. Lights
06. She’s So Easy
07. Ready For Action
08. Croydon Boys
09. Rockstar
10. Train
11. Runner
12. Armageddon

Besetzung:

Terry Wapram (Guitars)
Dennis Wilcock (Vocals)
Dwight Wharton (Bass, Keyboards)
Gareth Dylan Smith (Drums, Percussion)

Internet:

V1 Website

V1 @ Facebook

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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