Band: Vigilance
Titel: Hammer Of Satan’s Vengeance
Label: Dying Victims Productions
VÖ: 09.06.2017
Genre: Heavy/Black Metal
Bewertung: 1/5
Written By: Lex

Vigilance - Hammer Of Satans Vengeance album artwork, Vigilance - Hammer Of Satans Vengeance album cover, Vigilance - Hammer Of Satans Vengeance cover artwork, Vigilance - Hammer Of Satans Vengeance cd cover„Hammer Of Satan’s Vengeance“ wird mit Sicherheit da oder dort mit Adjektiven wie kultig, old school oder wenigstens kauzig gerechtfertigt. Darum an dieser Stelle einmal ein ganz klares Bashing dieses unausgegorenen Produkts einer Garagenband, die bei der Aufnahme dieses Albums wohl gerade eben ausgenüchtert genug war, um beim Einspielen dieser überaus mühsamen halben Stunde nicht ihre Instrumente fallen zu lassen.

Der Songwritingprozess dürfte sich darin erschöpft haben, irgendwelche halbwegs an Maiden erinnernde Skalen zu jammen, leidlich in eine Art songähnliche Struktur zu zwängen und grundschulartige Lyrics in den Brei zu streuseln.

Heraus kommt ein hilfloses Eingangsgedudel („Prologue“), gefolgt von sieben monotonen Klanggebilden, welche mit konsequentem Fremdschämfaktor „Iron Maiden“ und „Venom“ schänden, wobei Cronos & Co gegen die Dudel-Autisten von „Vigilance“ wie Musikhochschulstudenten wirken. Dagegen sind besoffene Fußballchöre epische Schlachtengesänge.

Freude kommt höchstens bei „As the Fire Burns“ auf, weil der vokale Lautproduzent Gilian sich dazu hinreißen lässt, den guten alten Eunuchenschrei zu intonieren – und dabei mehr an einen kreischenden Säugling denn an einen Halford, Dickinson oder Adams erinnert.

Und nein: Das ist leider nicht so dermaßen für die Tonne, dass es schon wieder geil ist. Darum gibt’s auch immerhin einen Punkt. Lasst es schön liegen wo es ist. Liegt gut da.

Tracklist:

01. Prologue
02. Hammer Of Satans Vengeance
03. Nekropola Tiranov
04. As The Fires Burn
05. Flames Of Udun
06. Legion Kundur
07. At The Helm Of The Pack
08. Zloba II

Besetzung:

Gilian (guitars & vocals)
Tine (drums)
Rok (guitars)
Andrej (bass)

Internet:

Vigilance @ Facebook

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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