Vug – Vug

Band: Vug
Titel: Vug
Label: Noisolution
VÖ: 13/04/18
Genre: Classic Rock
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

vug-vug-album-artworkVug sind nicht von diesem Jahrzehnt, was nichts Anderes bedeutet, als dass diese Band sich dem 70er Rock verschworen hat. Blickt der Musikfreund auf den Plan der Sparten und Arten des Rocks, dementsprechend wird er zwangsläufig ins 70er Rockzeitalter in Detroit beziehungsweise Seattle befördert. Letzteres hatte ja sein Kronzeitalter im Grunge der 90er, nicht wahr? Richtig und genau deshalb wurde es von mir genannt, da kleinere Grunge Attitüden mit eingebaut wurden.

Die moderne Hardrockwelt ist den Jungs zu bieder und demzufolge suchten sie im eigenen Soundfabel Zuflucht und dieser ist im Bereich der prinzipiellen Herzschläge der klassischen 70er Jahre Psych/Hard Rock-Sound. So ungehobelt zu lassen war den Jungs zu wenig und geradeso wurden etliche Grunge Einlagen miteinadaptiert und verschmolzen. Was bei vielen Kollegen ungehobelt und nach reinrassigem Retro klingt, erschließt sich dem Hörer auf dem selbst betitelten Album eher breit gefächert. Dem schließt sich die Produktion an.

Grundsätzlich hat der Bandtrupp einen Hang in Sachen Retroschiene, die Verschönerung im Sound an sich wollte die Band dagegen nicht missen. Geschrumpft ist der Spirit dadurch gegenwertig nicht. Es klingt grundsätzlich besser produziert und dennoch konnte die Formation Spirit und Charme gekonnt auffangen. Dies ist nicht immer selbstverständlich und diesen Schritt zu wagen ist den Jungs nicht nur gut gelungen, darüber hinaus muss meine Wenigkeit alle Daumen nach oben halten.

Denn, entweder klingt es zu moderat oder solche Bands biedern sich zu arg dem Retrosound an. Die Waage halten haben die Burschen drauf und solch ein passables Mischwerk zwischen 70er Rock und Psychedelic Rock, wie daneben Grunge Einlagen in gekonnter Mischmanier bekommen bloß wenige Bands unter einen Hut. Wer auf ein reichhaltiges Rock Potpourri zwischen Deep Purple, Black Sabbath und Thin Lizzy beeinflusst sein Eigen nennen möchte, der kann blind zugreifen.

Fazit: VUG haben eine extravagante Umsetzung im Old School Rockbereich gefunden, welche brillant unterhält. Zweifellos wird die Classic/Hard Rock Gemeinschaft solch ein Album nicht verstoßen, eher im Gegenteil. Kaufen, dröhnen lassen und richtiggehend im Klangfutter der Truppe schwelten.

Tracklist:

01. Lose
02. Garden
03. Prophecy
04. Awaken
05. Poseidon
06. White Room
07. Vug

Besetzung:

Philipp Hennermann (bass)
Maximilian Raine (guit)
Felix Scholl (voc & guit)
Nick DiSalvo (drums)

Internet:

Vug @ Facebook

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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