Band: Wolf
Titel: Devil Seed
Label: Century Media
VÖ: 2014
Genre: Heavy Metal
Bewertung: 4.5/5
Written by: Lex

Wer immer die Promo zum neuen Album der schwedischen Veteranen WOLF geschrieben hat, weiß wie man mir eine Band sympathisch macht: Damals in den 90ern hätten alle anderen Blümchenmusik gemacht, während WOLF eierzerquetschenden wahren Heavy Metal gespielt hätten… Fleisch und Kartoffeln… WOLF haben ihren eigenen Absinth, der echt hartes Zeug sei. Und ihre eigene Höllenfeuersauce, die Männer zum Weinen bringt weil sie so scharf ist… WOLF bauen eine mächtige Metal-Armee aus wenigen Schwachen, indem sie die Welt bereisen und ihre Teufelssaat verbreiten…Und so weiter.

Ich wusste immer, dass es da irgendwo noch eine Heavy Metal Band namens WOLF gibt, aber jetzt bin ich doch echt gespannt ob ich all die Jahre etwas verpasst hab. Also rein in die Wiedergabe mit diesem eierzerquetschenden Metal aus Fleisch und Kartoffeln. Ungelogen, auf „Devil Seed“ gibt es alles, was der Verehrer echten Heavy Metals so schätzt. Weit davon entfernt irgendeinen metrosexuell-intellektuellen Bockmist auch nur mit der Kneifzange zu würdigen, gehen Wolf mit wunderbar traditionell krachenden Riffs und dem Pathos des Bieres an ein unterhaltsames Album, das einige Kracher beherbergt. Gleich der Opener „Shark Attack“ begeistert und zaubert mir mit seinen B-Horror-Trash-Lyrics ein Grinsen in mein Gesicht (JA! Es handelt von Haien, die Menschen mampfen, wo gab´s DAS zuletzt?). Auch „Surgeons Of Lobotomy“ will ich lobend hervorheben. Den amtlichen Oberkracher hat man sich aber für den Schluss aufgehoben: „Killing Floor“ ist der Finishing Move, mit dem der große böse WOLF aus Schweden dem schöngeistigen Rotkäppchen endgültig die Rübe zermanscht und auf das Brotkörbchen uriniert.

Tracklist:

01. Overture in C Shark
02. Shark Attack
03. Skeleton Woman
04. Surgeons Of Lobotomy
05. My Demon
06. I Am Pain
07. Back From The Grave
08. The Dark Passenger
09. River Everlost
10. Frozen
11. Killing Floor

Besetzung:

Niklas Stålvind (lead vocals and guitars)
Simon Johansson (guitars and backing vocals)
Anders Modd (bass)
Richard Holmgren (drums)

Internet:

Wolf Website

Wolf @ Facebook

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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