Band: Wolves Den 
Titel: Deus Vult
Label: Selfreleased
VÖ: 03.04.15
Genre: Black/Death Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Wolves Den ein Name der uns seit dem Headbangers Desaster IV ein klingender Name im Ohr ist. Hatte uns ja bei diesem Event die Black Formation ordentlich die Gehörgänge frisiert. „Deus Vult“ gelangte nun in die Redaktion für eine Rezension.

Wolves Den wurde 2013 ins Leben gerufen. Die Köpfe dahinter sind Helge Stang (Vocals/Bass), der bei Equilibrium für viele Jahre und 2 Alben sowie bei Arafel und einigen anderen Bands gesungen hat und Mexx Steiner (Guitar), welcher seit vielen Jahren im Münchner Metal Underground unterwegs ist und zuvor in Bands wie Festering Saliva aktiv war. Am Schlagzeug sitzt Manuel Di Camillo, ebenfalls aus der alten Equilibrium Truppe, der auch bei Eschenbach und Schöngeist, manchmal auch bei Eisbrecher an der Schießbude sitzt. Der vierte Mann ist Livegitarrist Stefan Botz (Ex-Lunar Aurora, Odem Arcarum).

Diese Worte aus dem Beipackzettel beschreiben nicht nur den bisherigen Werdegang, nein man unterstreicht, das hinter diesem noch neueren Projekt ein Line Up steckt, welche auf eine langjährige Erfahrung zurückblickt.

Das Album an sich ist eine tolle Mischung und zündet, dies können wir im Triumvirat bestätigen Live unglaublich. Die rabenschwarzen Einflüsse seitens des Black Metal im Konzept wurden gekonnt mit leichteren Viking, wie auch Death Metal Partitionen gepaart. Mag jetzt nicht so spektakulär an sich klingen, tut es aber, live, wie auch auf Platte. Die harschen Gesänge und technischen Ausläufer an den Gitarren passen wie die Faust aufs Auge. Melodischer, wie auch leichter episch veranschlagte Unterwanderungen lässt das Material einfach durchdachter klingen. Die düster gezauberte Atmosphäre ebbt niemals ab und mit einem sadistisch-drohenden Keulenschlag hechten die Bayern immer wieder hervor.

Der besondere Reiz liegt an den sehr abwechslungsreichen Songs. Hier wird niemals überheblich eine Ecke bevorzugt, eher im Gegenteil, aufgrund der flotten Wechsel und vielen facettenreichen Einflüssen klingt man kunterbunt. Dies bedeutet aber niemals das hier was unausgegoren klingt. Die Jungs wissen einfach wie man die Rübe mit einer doppelschneidigen Axt spaltet.

Wolvens Den haben hier ein Sounderscheinungsbild gezaubert, welches sich unvermindert ins Gehör hämmert. Dies müsste eigentlich ja solider klingen, nun wie gesagt, das Konzept der Truppe ist eben sehr vielschichtig und so steigt sich das Interesse an dem Rundling immer mehr. Besonders und bei mir als Highlight entpuppt sich „Deus Vult“, genau diese Schnittmarke ist einfach grandios und dies zieht sich eben über das komplette Album. Dunkel, rau, düster und dennoch mit einer technischen Raffinesse die Mark und Bein erschüttert.

Hier wurde ein Black/Death Metal Konzil geschaffen und diese Kampfansage lässt nichts anderes übrig als diesem Ruf zu folgen.

Fazit: Wolvens Den ist hier ein gekonnter Schlag gelungen der für offene Kinnladen sorgt. Technisch ausgefeilt und mit superben Melangerien im Konzept lassen nichts andere übrig als seine Rübe amtlich durchzuschütteln.

Tracklist:

01. Via lustorum 01:30
02. Gedeih und Verderb 05:08
03. Schwarzes Firmament 06:19
04. Deus Vult 04:55
05. Grau wird Nebel 07:17
06. Dysterborn 05:34
07. Sieche 05:25
08. VobisCum 03:27
09. Mortis 06:50

Besetzung:

Helge Stang (voc & bass)
Mexx (guit)
Manuel Di Camillo (drums)
Stefan Botz (live guit)

Internet:

Wolves Den Website

Wolves Den @ Facebook

Wolves Den @ Reverbnation

Wolves Den @ YouTube

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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