Hey Leute, nächstes Mal wenn ihr unterwegs Mädels aufreißt, probiert es mal mit diesem wunderschönen Gedicht eines zeitgenössischen Kollektivs junger Poeten:

„Tied up, gagged and bound,
ass is up, face is down,
resist sodomy,
virgin ass bleeds for me“

Macht jede augenblicklich feucht, garantiert. Gut, es funktioniert besser wenn Du als pig squealing motherfucker bei der perversen Death Metal Maschine INGESTED beschäftigt bist. Und um ehrlich zu sein, „feucht“ heißt hier eher irgendwelche nach Bier und Schweiß stinkende Typen. Aber hey, immerhin werden sie deine wunderbare Poesie der Verführung mitsingen. Ok, Schluss mit dem Scheiß: INGESTED bringen im Januar 2015 „The Architect Of Extinction“ raus. Sie spielen Death Metal. They rule. Das Album wird dich töten. Danach wird deine Freundin dem Album einen blasen. Weil es so gut ist. Kauf es ruhig, der blutende jungfräuliche Arsch deiner Freundin wird es nicht bereuen. Wobei das oben zitierte schöne Gedicht nicht vom aktuellen Album ist. Das ist ein älteres Stück namens „Skinned And Fucked“. Jedenfalls ist das hier ein Interview mit Jay, seines Zeichens Grunzel-Squealer bei INGESTED. Macht euch bereit für tiefschürfenden philosophischen Scheiß.

1. Hail! Wie geht´s euch?

Jase: Danke uns geht´s gut, und wir sind froh das neue Album veröffentlichen zu können. Tourneen und Gigs sind schon am Start. Ich glaube nicht dass 2015 schon weiß was da am Kommen ist.

2. Ingested ist schon ein cooler Name irgendwie. Offensichtlich habt ihr da wohl grad was gegessen oder hattet ordentlich Appetit nach irgendwas, als ihr den Bandnamen genommen habt. Aber Hunger nach was?

Jase: Nach Muschies. Wir lieben sie, haha. Nein, bevor wir INGESTED waren hießen wir AGE OF SUFFERING und wir hatten einen Song namens “Joined By Digestion”. Da ging es darum, von jemandem bis zu dem Grad besessen zu sein, dass man ihn aufisst um sicherzustellen dass die Person für immer ein Teil von dir ist. (Oder zumindest bis du sie auskackst und dir jemand neuen suchst, kommt drauf an wie man´s betrachtet). Den Namen INGESTED haben wir also diesem Song entnommen.

3. Ok, bringen wir den eher formalen und langweiligen Teil schnell hinter uns. Vielleicht kam das irgendwie schon rüber, aber ich sag´s noch mal: „The Architect Of Extinction“ ist geil. Wie habt ihr das so geil hinbekommen? Ist es geiler als alle eure bisherigen Alben oder sind sie alle gleich geil?

Jase: Danke, ich bin froh dass es Dir gefällt! „The Architect Of Extinction“ ist die Essenz aus allem was wir bis zum jetzigen Punkt gemacht haben. Das ist unser Meisterwerk, es ist alles was Ingested immer sein sollte. Soweit es uns betrifft bläst es alle unsere früheren Alben einfach nur weg. Nach den ersten zehn Sekunden des Openers „The Divine Right Of Kings“ weiß man dass wir es ernst meinen.

4. Ich kannte euch vorher nicht, habe aber ein bisschen Recherche und Zeug betrieben (besoffen). Mir scheint ihr habt den Anteil des kranken Porno Gores in den Lyrics zurückgeschraubt und den Schwerpunkt mehr auf den episch-bösen Kram verlegt. Wie das?

Jase: Naja, als wir unser erstes Album schrieben waren wir um die 18-20 Jahre alt und wollten die Death Metal Szene mit einem fetten Knall betreten. Wir haben Bands wie Cannibal Corpse, Dying Fetus, Devourment und so weiter gehört und wollten noch „mehr gore“ und noch „mehr heavy“ sein als die Bands die wir bewunderten. Jetzt interessiert und nur noch, die Besten zu sein in dem was wir tun. Und ich glaube das kommt in den Lyrics und der Musik selbst rüber auf dem neuen Album. We´re „Surpassing The Boundaries…“ […of Human Suffering”, das Vorgängeralbum. – Lex], könnte man sagen.

5. Laut euerer Facebook-Seite habt ihr einige typische Death Metal-Typen-Hobbies wie Bier trinken und Prince anhören. Hat mich nicht gewundert. Aber dann ist da noch Boxen und UFC (Ultimate Fighting Championship). Bitte erzählt mir jetzt dass ihr ganz legal im echten Leben irgendwelche Menschen in MMA-Käfigen verprügelt, wenn ihr nicht grad´ auf der Bühne seid um darüber zu pigsquealen?! Weil das wär ja super…

Jase: Hahaha, das wär super nicht? Nein, unglücklicherweise nimmt keiner von uns an Kämpfen teil. Bestenfalls schauen wir Fight Night oder spielen UFC auf der Playstation. Aber gestern nacht hab ich UFC 182 angeschaut und dachte mir wie cool es wäre, wenn ein Kämpfer einen unserer Tracks als Einmarschmusik hätte. Träumen kann man ja, oder?

6. Lasst uns über noch tiefsinnigeren philosophischen Kram reden, ich hab´s den Lesern ja versprochen: Worum dreht sich „The Architect Of Extinction“?

Jase: Seit wir begonnen haben an dem Album zu schreiben hab ich gewusst, dass dieses Album für Narzissten und Psychopathen geschaffen wurde. Es geht um Anreicherung von Macht, es geht darum König in deinem eigenen Reich zu sein. Ich will dass jeder der dieses Album hört die Lyrics liest, sie auf sich selbst anwendet und dann dieselbe Macht spürt wie ich als wir es aufnahmen. Es geht um Dominanz, es geht um Macht.

7. Jetzt die Schwachsinnsfrage: Stellt euch vor ihr währt verflucht. Alles was eure Band an Lyrics grunzelt und pigsquealt würde von jetzt an eurem Prince widerfahren – würdet ihr weitermachen wie bisher mit eurem Zeug? Müsstet ihr euch ändern?

Jase: Haha irrsinnige Frage, aber die Antwort ist einfach: Die ungezügelte Sexualität von Prince und seine „straight up funkiness“ würden jede Abscheulichkeit abprallen lassen, mit der wir ihn beschmeißen. Der Mann ist ein Gott der Musik, haha.

8. Die letzten Worte gehören euch: Sagt alles, was meine unsinnigen Fragen nicht abgedeckt haben. Vielen Dank für das Interview.

Jase: Also zuerst, danke dir für ein lustiges Interview! Ich will all unseren Fans ein massives Dankeschön sagen, wir lieben euch und wären nichts ohne euch! Wir sehen euch alle irgendwo auf Tour dieses Jahr. EXTINCTION IS COMING 12/01/15. In Liebe, Jase.

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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