Bands: THE TEX AVERY SYNDROM, PROJECT SEVEN, ETOX, THE WRETCHED, B-TRUG, DEEPCORE Date: 06.09 – 14.09.13

Heute wollen wir mal die Band THE WRETCHED aus Ingolstadt zu Wort kommen lassen, welche uns über ihre absolvierte Distraction Tour 2013 berichten. So folgen nun die Worte des Frontmannes der Band welcher euch über den Verlauf Bericht erstatten wird.

Zu allererst einmal möchte ich mich bei Euch vorstellen. Mein Name ist Michael (25) und ich bin Sänger bei THE WRETCHED aus Ingolstadt. Wir sind eine Melodic Death Metal Band, gegründet 2013. Ich werde euch immer wieder von unseren Konzerten und befreundeten Bands zu berichten. Wir wollen euch, den Lesern zeigen wie es ist sich von Anfang als Band zu etablieren.

Nun denn, der erste Gig wurde vor einigen Wochen in Ingolstadt bestritten. Davor wussten wir aber, dass wir Hunger auf mehr haben. Die Idee der Distraction Tour war geboren. Also wurden insgesamt 6 Bands und 3 Locations fix gemacht. Deepcore (Donauwörth), B-Trug (Regensburg), The Wretched (Ingolstadt), Etox (München), Project 7 (Nürnberg) und The Tex Avery Syndrome (Frankfurt). In dieser Formation konnten wir Regensburg (Alte Mälze), München (Backstage Club) und Ingolstadt (Eventhalle) mit einer Mischung aus Punk, Death Metal, Melodic Metal und Metalcore überrumpeln.

img_8999Den Anfang machten die mächtigen Deepcore. Mit Ihrem Mix aus Groovenden und melodiösen Death Metal konnten sie von Anfang an das Publikum mitreissen, auch wenn München und Regensburg weniger gut besucht waren tat das der Stimmung keinen Abbruch. Henker Clive am 8 Saiter machte nicht nur mit der Gitarre Druck, sondern auch seine abwechslungsreiche Stimmarbeit zwischen tiefen Grunts und cleanen Gesängen zeigten welches hohe Niveau die Band besitzt. Treibende Basslines, geniale Gitarrenriffs und ein fettes Schlagzeug unterstützen die Maschinerie Deepcore.

Danach brachten die 4 Punkrocker von B-Trug gute Stimmung und Heiterkeit in die Konzerthallen der Tour. Ein dynamischer Mix aus Sum 41, den Ärzten und wirklich gut platzierten Shouts konnten wirklich immer die Leute dazu bringen, zu tanzen, springen und mitmachen. Zudem brachte vor allem Frontmann und Basser Severin das Publikum mit seinen markigen und lustigen Sprüchen immer wieder zum Lachen. Gerade der Spermasong entwickelte sich im Laufe der Tour unter den Bands zum Lieblingssong.

Als dritte Band des Abends bestritten The Wretched die Bühnen. Eine Mischung aus melodiösen Riffs und einer rythmischen Wand aus Bass und Schlagzeug, brachten die Köpfe zum kreisen und Leute zum abfeiern. Der Gesang brachte noch bei jedem Song den richtigen Charakter zum mitsingen. Aber auch die verspielten Gitarrensolos zeigen eine sehr hohe technische Versiertheit der Band. Eine Mischung aus Old School Death Metal, etwas Thrash ala Megadeth sowie der Intensität neuerer Bands macht bei The Wretched absolut Lust auf mehr. Mehr Parts zum mitsingen, mehr Riffs zum Prügeln. Einfach mehr Metal, der von jedem Mitglied absolut gelebt wird!!!

ETOX die 4 Progmetaller aus München waren die Überraschung der Tour. Ohne Sänger aber mit einer musikalischen Begeisterung und einem Können, dass das Publikum einfach nur noch umhaute. Ein Mix aus fast anmutigen wirkenden Riffs die plötzlich aber passend zum brachialen Gewaltakt werden, wurde das Publikum nicht nur einmal überrascht sondern regelrecht von den Hockern gehauen. So muss Musik klingen die einem zum träumen animiert, in welche Richtung es geht entscheidet der Hörer

img_8735Als vorletzte Band der Tour durfte Project 7 ran. Sängerin Vanessa und die Band, welche auf der Tour in der aktuellen Formation das aller erste mal aufgetreten ist, meisterten die Tour souverän und ohne Fehler. Das darf als großes Lob gesehen werde. Die Gitarren Arbeit ist sehr präzise und wirklich ansprechend gestaltet, die Drums sind treibend und kraftvoll der Bass gibt den richtigen Pepp dazu. Insgesamt ergibt sich aus dem Ganzen ein Sound der mit Nightwish und Evanescene vergleichen lässt. Wir sind gespannt was für die Band noch in Zukunft drin ist.

Zum Abschluss eines jeden Abends zerlegten the tex avery syndrome noch alles was am Ende stehen konnte. Das Quintett um Frontfrau Laura könnte nicht nur mit dem optischen Reizen punkten, sondern vor allem durch brutale Shouts, Elektroeinspieler, sehr rythmische Gitarren und einer sehr ausgklügelte Schlagzeugarbeit machten die Band zum würdigen Headliner der Tour. Gerade Klipper an der Klampfe sprudelte vor Energie über und brachte so schon das Publikum zum kochen. Laura wirbelte wie ein Tod bringender Sturm über die Bühne . Auch hier haben wir eine Newcomer Band die erst dieses Jahr angefangen hat die Bühnen der Welt zu erobern.

Das war ein grober Bericht der Distraction Tour 2013, ich hoffe Ihr werdet die ein oder andere Band auf einem Konzert besuchen. Wir hatten eine geile Zeit und möchten uns bei allen Unterstützern wie Fotografen, Türstehern, Kassierern, Merchern und Bands bedanken.

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.