Bands: Halestorm, Nothing More Date: 28.03.2015 Venue: Theaterfabrik, München

Am 28. März machten „Halestorm“ einen Abstecher in die Theaterfabrik, München um hunderte ihrer Fans einen gewaltigen Abend zu bereiten. Im Schlepptau hatten die aus Pennsylvania stammenden Musiker noch zwei weitere Bands, „Wilson“ und „Nothing More“, ebenfalls aus den USA.

Erster Act des Abends waren „Wilson“ aus Michigan und sie brachten die Party und den Rock ´n´ Roll sofort mit auf die Bühne. Mit ihren eingängigen Songs und der leidenschaftlichen Performance begeisterten sie das noch anfangs zaghafte Publikum. Scheinbar ohne Mühe oder übermäßige Anstrengung animierten Frontmann und Sänger Chad Nicefield die Menge und seine Mitmusiker. Mit einer kleinen, originellen „Trommelvorführung“ auf Teils vollen – Teils leeren Bierflaschen verabschiedeten sich die Rock ´n´ Roller von der Bühne und machten Platz für die zweite Vorband des Abends.
Nothing More„Nothing More“, eine Alternative Metal Band aus San Antonio, Texas, traten auf die Bühne. Was sogleich auffiel: Johnny Hawkins, der Sänger kam sofort ohne T-Shirt, ohne Schuhe und ohne Socken auf die Bühne, der Rest der Band hatte ebenfalls keine Schuhe an, was sie nach anschließendem Fragen mit: „Sie wollen das Gefühl der Bühne direkt spüren…“ beantworteten. 😉 Die Menge spürte auch sofort eine Verbundenheit mit der Band und trotz der Tatsache, dass es ihr erstes Mal in München war, waren bereits einige Fans der Band da, die sich über die Performance einiger Hits, wie „Salem”, „Mr. MTV” und „This Is The Time (Ballast)“ freuten.

Die beiden Vorbands haben ihren Job wirklich gut gemacht, denn das Publikum war angeheizt und bereit für ihren Headliner des Tages „Halestorm“.
HalestormDer Opener des Auftrittes war „Mayhem“ ein Song der neuesten Produktion „Into The Wild Life“ (2015), der auch der Band sichtlich sehr viel Spaß gemacht hat.

Ältere Lieder wie „Mz. Hyde”, „I Get Off” und „Freak Like Me“ folgten und ließen die Menge komplett ausflippen. Mit „Girl Crush“ von „Little Big Town“ und „Dissident Aggressor“ von „Judas Priest“ standen auch noch zwei Covers auf der Setlist, die sehr stilvoll dargeboten wurden. Offensiv, kraftvoll, dennoch sexy und weiblich zugleich – kein Problem für Lzzy Hale.
Irgendwann trat die Gitarrenfraktion von der Bühne, denn es war Zeit für das Drumsolo von Arejay Hale, Gründungsmitglied von „Halestorm“ und der kleine Bruder von Lzzy – ein Element des Auftritts, an dem man immer wieder seine wahre Freude haben kann. So eine agile Spielweise, gepaart mit der Fähigkeit mit dem Publikum zu interagieren, sieht man selten. Die übergroßen Drumsticks (will Arejay damit vielleicht irgendwas kompensieren…? 😉 ) sind Geschmackssache, kamen aber bei den Zuschauern extrem gut an.
Interessant war auch die Zusammenstellung des Publikums, denn obwohl die Band doch noch relativ neu ist, gab es auch viel „reiferes“ Publikum.

Nach ungefähr eineinhalb Stunden beendeten „Halestorm“ ihren Auftritt mit „Rock Show“ und „Here’s To Us” eine mehr als nur erfolgreiche Performance – die Fans in der vollgefüllten Münchner Theaterfabrik waren hellauf begeistert.

Fotogallerie

„Halestorm“ Setlist:

1. Mayhem
2. Mz. Hyde
3. I Get Off
4. Freak Like Me
5. Girl Crush (Little Big Town cover) (zum ersten Mal aufgeführt)
6. Daughters of Darkness
7. Dissident Aggressor (Judas Priest cover)
8. Amen
9. Familiar Taste of Poison
10. I Like It Heavy
11. Love Bites (So Do I)
12. It’s Not You
13. Apocalyptic
14. I Miss the Misery
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15. Rock Show
16. Here’s to Us

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