BATUSHKA, SCHAMMASCH, TREPANERINGSRITUALEN 18.01.18 Rockhouse-Bar, Salzburg

Written by Robert. Posted in Live-Termine

Tagged: , , , , , , ,

Published on Dezember 18, 2017 with No Comments

18. Januar 2018
20:00

BATUSHKA-EUROPEAN-PILGRIMAGE-PART-III-tour-flyer

BATUSHKA – EUROPEAN PILGRIMAGE PART III

BATUSHKA + SCHAMMASCH + TREPANERINGSRITUALEN

Donnerstag, 18. Jänner 2018 Beginn: 20:00 Uhr | Einlass: 19:00 Uhr
Preis VVK: 20,-€ zzgl. Geb.

Rockhouse

Get Tickets!

BATUSHKA , SCHAMMASCH und TREPANERINGSRITUALEN werden im Jänner 2018 unter dem Banner der EUROPEAN PILGRIMAGE PART III Tour durch Europa wüten.
Dies wird die letzte Gelegenheit sein das überwältigende Debut „LITOURGIYA“von BATUSHKA in voller Länge zu erleben. Erwartet eine exklusive Show, die euch Dämonen sämtlicher Religionen austreiben wird.
Die schweizer SCHAMMASCH sind der special Guest dieser Tour, die für ihre starke live-Atmosphäre bekannt sind. Neben ihrem Opus Magnum „Trianlge“ werden sie auch von ihrem neuen Album „The Maldor Chants: Hermaphrodite“ einige Stücke live präsentieren. Dieses Werk hat die Band in eine neue Dimension gehoben.
Das obskure Projekt TREPANERINGSRITUALEN aus Schweden wird Support dieser Tour sein und das brandeue Werk „Kainskult“ präsentieren.

us dem Nichts – so kamen BATUSHKA mit ihrem Debütalbum “Litourgiya”. Keine Promo, keine vorab veröffentlichten Demos, keine Newsletter … am 04. Dezember war einfach auf einmal das Album in digitaler Form erhältlich, nun schiebt das Label Witching Hour Productions langsam, aber sicher die CD- und LP-Versionen hinterher. Die Köpfe hinter der Band halten sich ebenso bedeckt wie ihre Veröffentlichungspolitik: keine Namen, keine Gesichter – man weiß nicht, wer hinter BATUSHKA steckt (obwohl es Gerüchte in Richtung der Symphonic Black/Gothic Metaller HERMH gibt), man weiß lediglich, dass die Band aus Polen kommt und in anderen, bekannteren Bands mitspielt.
Aber mehr braucht man auch nicht wissen – denn BATUSHKA liefern mit ihrem Debütalbum “Litourgiya” ein dermaßen grandioses Stück Musik ab, dass es keinerlei Ablenkung vom Wesentlichen bedarf. Ein Stück Musik, das so großartig ist, dass es sich in den Hallen der metal.de-Redaktion (zumindest in deren schwarzmetallischem Teil) wie ein Lauffeuer verbreitet und es gleich mehrmals in die Jahresbestenlisten unserer Redakteure geschafft hat – ohne dass wir vom Label offiziell bemustert worden wären.

“Litourgiya”, das ist ein in mehrerlei Sinne orthodoxer Klumpen, geformt aus Black und Doom Metal, mit osteuropäischen Sakralgesängen, viel Melodie und immer wieder auftriumphierenden Leadgitarren zum Niederknien. “Liturgiya”, das ist ein Album, das nicht nur extrem atmosphärisch ist, sondern das BATUSHKA-Bandkonzept rund um Blasphemie gegenüber der russisch-orthodoxen Kirche nicht nur in die Texte, sondern in allen seinen Facetten ausstrahlt: im Gesang, in der Melodieführung, in der Atmosphäre, und wie neuerdings auf Fotos zu begutachten ist, auch in der optischen Selbstdarstellung.Es ist einfach bemerkenswert, wie es BATUSHKA aus dem Stand gelungen ist, ein so rundes, fehlerfreies Album zu schaffen. Dass die beteiligten Musiker bereits Erfahrung in anderen Bands gesammelt haben, ist “Litourgiya” zu jeder Sekunde anzuhören, denn dieses Album klingt zu keiner Sekunde wie ein Debüt. BATUSHKA jagen darauf von Höhepunkt zu Höhepunkt, von den sakralen Intro-Gesängen in “Yekteniya 1”, die sich dann durch den ganzen Song ziehen (und dann stellt sich im weiteren Verlauf heraus, dass diese Gesänge ein wichtiger Bestandteil des kompletten Albums sind) zu dem schnelleren “Yekteniya 2” mit seinem Höhepunkt im letzten Drittel, zu “Yekteniya 3”, welches mit seiner kathartischen, erhabenen Leadgitarre wohl als DER Höhepunkt des Albums gelten kann … wenn es den denn gibt. Denn mit solchen Aussagen tut man Stücken wie dem wohl doomigsten Song auf “Litourgiya”, “Yekteniya 7”, oder dem abschließenden, besonders emotionalen “Yekteniya 8” Unrecht an. Wie gesagt: BATUSHKA hangeln sich auf “Litourgiya” von Höhepunkt zu Höhepunkt, Ausfälle gibt es keine.Und somit haben BATUSHKA es tatsächlich geschafft, von Null auf Hundert loszulegen: Ihr Debüt ist bereits ein Album, das schwer zu toppen sein wird, im Grunde haben es im kompletten Black-Metal-Jahr 2015 sonst höchstens MGŁA und ISVIND geschafft, ein derart stimmiges Gesamtkunstwerk aufzunehmen. Wer auf doomigen Black Metal mit heruntergestimmten Gitarren kann, wer die BATUSHKA-Landsleute MGŁA oder EERIE mag, wer sich diese mit Einflüssen von Bands wie MOURNING DAWN oder FORGOTTEN TOMB sowie epischen, doch finsteren Leadgitarren, ein bisschen in der Art von CULT OF FIRE, vorstellen kann, der sollte BATUSHKA und “Litourgiya” definitiv auf dem Zettel haben.

SCHAMMASCH sind ein Qualitätsversprechen. Eine Aussage, die die Schweizer eigentlich künftig nur noch selber revidieren könnten. Ihr drittes Album “Triangle” ist nämlich erneut ein Kandidat für die Jahrestoplisten, auch weil es wie schon die Vorgänger gänzlich auf zeitliche Einschränkungen einer CD verzichtet.
Eigentlich ist es ein Fallstrick, sich in Längen zu verheddern und den Hörer mit unnötigen Zwischenspielen oder vergleichbarem zu vergraulen. Nicht so bei SCHAMMASCH. Aufgeteilt in drei Unterkapitel, ist “Triangle” nicht weniger als eine Machtdemonstration.

We stare into the radiant light, and stumble blind and mad into the moonless night. We bow not our heads, nor do we ask for mercy.
The world is agony.

This is a journey of pain, ecstasy, and death. We do not seek companionship, because this prison of flesh is a solipsism. We straddle the balancing point between light and darkness, love and hate, life and death. We hide our countenance to reveal the hidden face of god.

Eternity is but an instant.

We hang ourself from trees and crosses. We bleed and suffer. All in roaring silence.

The spectre of T × R × P is channelled through the form of Th.oth XIX.

About Robert

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

Browse Archived Articles by

Diese Website nutzt Cookies. Bitte beachten Sie unsere Datenschutz-Erklärung

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close