666 – 666 (Compilation)

666 - 666 - album cover

Band: 666
Titel: 666 (Compilation)
Label: Nuclear War Now!
VÖ: 04/07/2020
Genre: Punk Rock
Bewertung: 2/5

Eigentlich ist es eine kleine Frechheit, wie das Machwerk „666“ der ebenso genannten Punk-Kapelle 666 von Label und teils auch Szene-Medien präsentiert wird. Da ist die Rede davon, dass die Truppe – ohne jegliche vernünftige Form von Releases – sowas wie eine Wurzel des norwegischen Black Metal sei.

Nun gut, man startete 1982 in Nordnorwegen und nannte seine Band nach der Zahl Luzis. Und das wars auch schon. Musikmäßig aber hat das dann mit Black Metal NIX (also in Analogie zum Bandnamen sogar: nix-nix-nix) zu tun. Schlechter Punk, der auch aus Südkalifornien kommen könnte. Das ist viel mehr Green Day und The Offspring als Mayhem oder Venom. Motörhead waren fieser und Venom sowieso.

Kurz, anscheinend hat man sich gedacht, dass man doch eine schöne geklitterte Geschichte zusammenschustern könnte, wenn man behauptet 666 wären Black Metal. Nope, sind sie nicht. Sie sind Eine Band, von der heute marketingstrategisch behauptet wird, dass sie in den Black-Metal-Olymp gehören. Ein musikalischer Zombie ohne wirkliche Bedeutung.

Allein jeweils zwei Versionen der quasi selben Geschrammel-Live-Songs auf Cd zu pressen, um das Ding irgendwie halbwegs vollzubekommen, ist wirklich sinnbefreit. Auch beim zweiten Hören sind sie noch gleich unbedeutend wie beim ersten Mal.

Tracklist

01. 666
02. Yorkshire
03. Lucifer
04. Nokka Å Si
05. Ledera
06. Smerten

7. Alkohol
8. Ledera
9. 666
10. Love And Kiss
11. Smerten
12. Alkohol

Besetzung

Bønna Helberg: Bass
Knut Nilsen: Drums
Tom Arne Hermansen: Vocals
Håvard Stangnes: Guitars
Harald Amundsen: Guitars

666 – 666 (Compilation) CD Review

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Heavy Metal am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen.

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